Das aktuelle Wetter Essen 17°C
Polizei

Betrunkener Kabeldieb in Essen läuft beinahe vor Straßenbahn

04.01.2013 | 13:39 Uhr
Betrunkener Kabeldieb in Essen läuft beinahe vor Straßenbahn
Ein Kabeldieb ist in Essen beinahe vor eine Straßenbahn gelaufen. Er war betrunken.

Essen.  Mit gehörig Alkohol im Blut hat ein 45-jähriger Altendorfer in den frühen Morgenstunden einige Kabel aus einem Straßenbahntunnel in Essen mitgehen lassen. Dabei ist er fast vor eine Straßenbahn gelaufen. Nun blüht ihm ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Diebstahls.

Am Straßenbahntunnel auf Altendorfer Straße in Höhe der Westendstraße haben Beamte der Citywache Essen am frühen Donnerstagmorgen einen mutmaßlichen Kabeldieb festgenommen.

Unter der Erde zwischen den Haltstellen "Krupp Hauptverwaltung" und "Berliner Platz" bemerkte ein Fahrer der Linie 105 den Mann, als er ihm beinahe vor den Triebwagen lief. Vielleicht hatte er nicht damit gerechnet, dass die Straßenbahnen schon zu so früher Stunde  - um 4.20 Uhr - unterwegs sind, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Tasche und Werkzeug bei sich

Am Tunnelausgang, nahe der Westendstraße, nahmen die alarmierten Polizisten den betrunkenen Mann wenig später fest. Er trug eine Tasche, Werkzeug und mehrere offensichtlich im Tunnel gestohlene Erdungskabel bei sich.

Den Beamten gegenüber gestand der 45-jähriger Altendorfer den Kabeldiebstahl. Sie leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Diebstahls ein.



Kommentare
04.01.2013
20:50
Betrunkener Kabeldieb in Essen läuft beinahe vor Straßenbahn
von stoffel747 | #3

Ja, nun so besoffen kann er auch nicht gewesen sein, er hat es ja auf Erdungskabel abgesehen ;-)

04.01.2013
20:32
Betrunkener Kabeldieb in Essen läuft beinahe vor Straßenbahn
von Kohlensteiger | #2

Die Idioten vermehren sich rasant in Deutschland!

Heute muss alles festgenagelt werden, denn es wird alles geklaut was nicht bis drei auf die Bäume kommt!

04.01.2013
20:03
Betrunkener Kabeldieb in Essen läuft beinahe vor Straßenbahn
von oxofrmbl | #1

Achgottchen, da hätte er ja fast etwas Zug abbekommen.

1 Antwort
Betrunkener Kabeldieb in Essen läuft beinahe vor Straßenbahn
von StylusColor | #1-1

"Gottchen" hat m.so etwas wenig zu tun...eher wohl das Strafgesetzbuch.

Aus dem Ressort
Mutter soll vom Missbrauch an Madeleine W. gewusst haben
Mordprozess
Am vierten Prozesstag zum Mord an der 23-jährigen Madeleine W. wurde das Leben der jungen Mutter in den letzten Monaten vor ihrem Tod beleuchtet. Sie flüchtete vor ihrem Stiefvater, der sie sexuell missbrauchte. Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes sagte aus, die Mutter haben vom Missbrauch gewusst.
Nach Einbruch - Essen Rockets spielen dank Spenden weiter
Skaterhockey
Die Firma „GbE Grundbau Essen“ hilft dem Skaterhockey-Bundesligisten mit 5000 Euro. Beim Einbruch vor einer Woche waren Helme und Handschuhe gestohlen und 28 Schläger zersägt worden. Jetzt kann eine neue Ausrüstung angeschafft und die Saison zu Ende gespielt werden. Freitag ist wieder Training.
Pierre seit einem Jahr vermisst – so kämpft Familie Pahlke
Vermisstenfall
Vor genau einem Jahr, am 17. September 2013, wurde der geistig behinderte Pierre Pahlke zum letzten Mal in Essen gesehen. Seitdem ist er spurlos verschwunden. Die verzweifelten Eltern hoffen immer noch, dass er lebt. In der Heimstatt Engelbert in Essen ist sein Zimmer unverändert eingerichtet.
Die verzweifelte Suche nach Pierre Pahlke – eine Chronologie
Vermisstenfall
Der Kriminalfall Pierre Pahlke ist einer der spektakulärsten und zugleich beklemmendsten der letzten Jahre in Essen. In dieser Chronologie dokumentieren wir diesen Vermisstenfall - vom 17. September 2013, dem Tag seines Verschwindens, bis heute, genau ein Jahr danach.
Essen will Zug für Zug raus aus dem US-Leasing
Stadtfinanzen
Stadt und Evag haben bei einem der höchst umstrittenen Steuerspar-Deals aus dem Jahr 2002 jetzt den Ausstieg eingeleitet.
Umfrage
Mehr als drei Monate nach dem Pfingstunwetter will die Stadt Essen nun die Bäume an den Nebenstraße auf Sturmschäden kontrollieren und testet dabei ein „freiwilliges Parkverbot“ für Anwohner. Glauben Sie, die Anwohner machen das mit?

Mehr als drei Monate nach dem Pfingstunwetter will die Stadt Essen nun die Bäume an den Nebenstraße auf Sturmschäden kontrollieren und testet dabei ein „freiwilliges Parkverbot“ für Anwohner. Glauben Sie, die Anwohner machen das mit?

 
Fotos und Videos
RWE verhindert Blamage
Bildgalerie
Niederrheinpokal
Fünf Jahrzehnte Essen
Bildgalerie
Historische Essen-Fotos
Spaziergang durch das Siepental
Bildgalerie
100 Orte in Essen