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Von den Einnahmen bleiben nur 45 % übrig

06.05.2008 | 14:10 Uhr

Ennepetal. Über die Botschaft von SIHK-Vizepräsident Rolf Bilstein, wonach die Senkung der Gewerbesteuer in Wirtschaftskreisen durchweg Beachtung finde, freute sich Bürgermeister Michael Eckhardt sehr. ...

Bürgermeister Michael Eckhardt (Bildmitte) lauscht den Ausführungen Rolf Bilsteins, bevor er selbst ans Mikrofon tritt. Links im Bild: Jan Tornow, Leiter der SIHK-Geschäftsstelle Schwelm.

... "In dieser Region hat seit 21 Jahren niemand die Gewerbesteuer gesenkt", unterstrich er. Auch die Höhe der Gewerbesteuer-Einnahmen - im letzten Jahr 46 Millionen Euro - stimme froh. "Doch davon geben wir 45 Prozent über Umlagen wieder an andere ab", erteilte er möglichen Begehrlichkeiten eine Absage. Ein klarer Fingerzeig auch gegen Hans-Jürgen Braselmann (IG Voerde und Pro Milspe), der zuvor noch gefordert hatte, die Stadt möge weit mehr als zwei Millionen Euro in den Neubau der Fußgängerzone stecken: "Wir klagen auf ziemlich hohem Niveau."

Viel Neues ließ sich Eckhardt beim Wirtschaftsgespräch von den Unternehmern auch auf Nachfrage nicht entlocken. Thema Fußgängerzone: "Schon der Ausbau lässt bei uns die Nachfrage vom Einzelhandel steigen." Einweihung sei am 20. September. Thema Bahnhof: "Muss ausgebaut werden, wird ausgebaut. Die Stadt steuert 35 Prozent der Kosten bei". Einen konkreten Termin könne er nicht nennen. Thema Hotelbetten: "Wir sprechen mit den vorhandenen Betreibern über mögliche Erweiterungen."

Schließlich konnte Michael Eckhardt doch noch eine Neuigkeit verkünden - über die freilich noch nicht einmal der Rat informiert ist: "Wir wollen auf einer elektronischen Anzeigentafel auf kommende Veranstaltungen hinweisen, in einheitlicher Schrift und an exponierterer Stelle." Die Tage der "Pinwand" in Milspe, an der Banner in unterschiedlichen Größen und Farben für Feiern und Feste werben, sind offenbar gezählt.

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2008-05-06 14:10
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