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Bierfass mit Pferdestärken

18.05.2012 | 18:53 Uhr
Bierfass mit Pferdestärken
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Ennepetal. Wenn alljährlich zu Himmelfahrt eine Gruppe von rund zehn Herren aus Ennepetal in Beyenburg einkehrt, ein Bierfass mit reichlichen Kaltgetränken im Gepäck, wundert sich im Osten Wuppertals niemand mehr. „Dort werden wir Jahr für Jahr erwartet“, grinst der Ennepetaler Landwirt Bernd Kettler. Traditionell macht er sich an Himmelfahrt mit einigen Jugendfreunden auf den Weg nach Beyenburg – seit sage und schreibe 39 Jahren.

Nun sind die Söhne dabei

„Wir sind alles Bekannte von früher und erstmals losgezogen, als wir gerade so erwachsene Männer waren“, erinnert sich der 65-Jährige. Heute, fast 40 Jahre später, sind wiederum die eigenen Söhne mit dabei. Klar, dass diese lange Zeit für die ein oder andere Anekdote sorgte: „Einmal hat es so geregnet, dass wir unser Grillfeuer nicht entzünden konnten. Dann hat jemand von uns sein Hähnchen einfach roh gegessen“, schmunzelt Kettler.

Immer im Schlepptau: Ein robustes Fass der Schwelmer Brauerei, in dem die Herren ein paar Biere für den langen Marsch nach Beyenburg kühl halten. „Früher“, erinnern sie sich, „haben wir immer Schwelmer getrunken.“ Doch die Zeiten sind mittlerweile vorbei. In der Kreisstadt wird kein Pils mehr gebraut und auch der Reisegruppe um Bernd Kettler fällt kilometerlange Ziehen des alten Braufasses mit der Zeit etwas schwerer: „Über Stock und Stein, das wird mit zunehmendem Alter schwieriger.“

Fünf Stunden Akkulaufzeit

Aus diesem Grund hat sich der gelernte Elektrotechniker Willi Bücker etwas ganz Besonderes ausgedacht: Beim Ziehen des schweren und mit Glasflaschen gefüllten Behälters wurde die Reisegruppe am Donnerstag erstmals von eine kleinen 24-Volt-Antrieb unterstützt. „Das ganze war recht aufwendig, schließlich wollten wir das Fass nicht grundsätzlich verändern“, erinnert sich Willi Bücker. Rund zwanzig Zeitstunden hat er dafür investiert. Die Konstruktion ist ihm geglückt.

Mit Ersatzakku und Ladegerät – die Akkulaufzeit beträgt ungefähr fünf Stunden – machten sich die Herren am Samstag bei bestem Wander-Wetter auf den Weg durch die Wälder bis nach Beyenburg. Das Fazit von Bernd Kettler: „Ein paar Mängel müssen wir noch beheben, aber das ist kein Problem. Das elektrische Fass nehmen wir in Zukunft natürlich immer mit.“

So kamen er und seine Freunde nach einigen geplanten Pausen pünktlich zum Frühschoppen im Wuppertaler Osten an, so ist es Tradition.

Als Gastgeschenk hatten sie einen der letzten Ossenkämper-Kräuterlikör von der Sprockhöveler Brennerei Habbel im Gepäck.

Die sonnige Wanderung krönten sie mit einem gemütlichen Grillen am Ufer der Wupper. Und die daheim gebliebenen Damen? Die schmunzelten: „Ohne die Männer machen wir uns natürlich auch einen schönen Tag.“

Wenn alljährlich zu Himmelfahrt eine Gruppe von rund zehn Herren aus Ennepetal in Beyenburg einkehrt, ein Bierfass mit reichlichen Kaltgetränken im Gepäck, wundert sich im Osten Wuppertals niemand mehr. „Dort werden wir Jahr für Jahr erwartet“, grinst Bernd Kettler. Traditionell macht er sich an Himmelfahrt mit einigen Jugendfreunden auf den Weg nach Beyenburg – seit sage und schreibe 39 Jahren. „Wir sind alles Bekannte von früher und erstmals losgezogen, als wir gerade so erwachsene Männer waren“, erinnert sich der 65-Jährige. Heute, fast 40 Jahre später, sind wiederum die eigenen Söhne mit dabei. Klar, dass diese lange Zeit für die ein oder andere Anekdote sorgte: „Einmal hat es so geregnet, dass wir unser Grillfeuer nicht entzünden konnten. Dann hat jemand von uns sein Hähnchen einfach roh gegessen“, schmunzelt Bernd Kettler.

Immer im Schlepptau: Ein robustes Fass der Schwelmer Brauerei, in dem die Herren ein paar Biere für den langen Marsch nach Beyenburg kühl halten. „Früher“, erinnern sie sich, „haben wir immer Schwelmer getrunken.“ Doch die Zeiten sind mittlerweile vorbei. In der Kreisstadt wird kein Pils mehr gebraut und auch der Reisegruppe um Bernd Kettler fällt kilometerlange Ziehen des alten Braufasses mit der Zeit etwas schwerer: „Über Stock und Stein, das wird mit zunehmendem Alter schwieriger.“

Aus diesem Grund hat sich der gelernte Elektrotechniker Willi Bücker etwas ganz besonderes ausgedacht: Beim Ziehen des schweren und mit Glasflaschen gefüllten Behälters wurde die Reisegruppe am Donnerstag erstmals von eine kleinen 24-Volt-Antrieb unterstützt. „Das ganze war recht aufwändig, schließlich wollten wir das Fass nicht grundsätzlich verändern“, erinnert sich Willi Bücker. Rund zwanzig Zeitstunden hat er dafür investiert. Die Konstruktion ist ihm geglückt. Mit Ersatzakku und Ladegerät – die Akkulaufzeit beträgt ungefähr fünf Stunden – machten sich die Herren am Samstag bei bestem Wander-Wetter auf den Weg durch die Wälder bis nach Beyenburg. Das Fazit von Bernd Kettler: „Ein paar Mängel müssen wir noch beheben, aber das ist kein Problem. Das elektrische Fass nehmen wir in Zukunft natürlich immer mit.“

So kamen er und seine Freunde nach einigen geplanten Pausen pünktlich zum Frühschoppen im Wuppertaler Osten an, so ist es Tradition. Als Gastgeschenk hatten sie einen der letzten Ossenkämper-Kräuterlikör von der Sprockhöveler Brennerei Habbel im Gepäck. Die sonnige Wanderung krönten sie mit einem gemütlichen Grillen am Ufer der Wupper. Und die daheim gebliebenen Damen? Die schmunzelten: „Ohne die Männer machen wir uns natürlich auch einen schönen Tag.“

Wenn alljährlich zu Himmelfahrt eine Gruppe von rund zehn Herren aus Ennepetal in Beyenburg einkehrt, ein Bierfass mit reichlichen Kaltgetränken im Gepäck, wundert sich im Osten Wuppertals niemand mehr. „Dort werden wir Jahr für Jahr erwartet“, grinst Bernd Kettler. Traditionell macht er sich an Himmelfahrt mit einigen Jugendfreunden auf den Weg nach Beyenburg – seit sage und schreibe 39 Jahren. „Wir sind alles Bekannte von früher und erstmals losgezogen, als wir gerade so erwachsene Männer waren“, erinnert sich der 65-Jährige. Heute, fast 40 Jahre später, sind wiederum die eigenen Söhne mit dabei. Klar, dass diese lange Zeit für die ein oder andere Anekdote sorgte: „Einmal hat es so geregnet, dass wir unser Grillfeuer nicht entzünden konnten. Dann hat jemand von uns sein Hähnchen einfach roh gegessen“, schmunzelt Bernd Kettler.

Immer im Schlepptau: Ein robustes Fass der Schwelmer Brauerei, in dem die Herren ein paar Biere für den langen Marsch nach Beyenburg kühl halten. „Früher“, erinnern sie sich, „haben wir immer Schwelmer getrunken.“ Doch die Zeiten sind mittlerweile vorbei. In der Kreisstadt wird kein Pils mehr gebraut und auch der Reisegruppe um Bernd Kettler fällt kilometerlange Ziehen des alten Braufasses mit der Zeit etwas schwerer: „Über Stock und Stein, das wird mit zunehmendem Alter schwieriger.“

Aus diesem Grund hat sich der gelernte Elektrotechniker Willi Bücker etwas ganz besonderes ausgedacht: Beim Ziehen des schweren und mit Glasflaschen gefüllten Behälters wurde die Reisegruppe am Donnerstag erstmals von eine kleinen 24-Volt-Antrieb unterstützt. „Das ganze war recht aufwändig, schließlich wollten wir das Fass nicht grundsätzlich verändern“, erinnert sich Willi Bücker. Rund zwanzig Zeitstunden hat er dafür investiert. Die Konstruktion ist ihm geglückt. Mit Ersatzakku und Ladegerät – die Akkulaufzeit beträgt ungefähr fünf Stunden – machten sich die Herren am Samstag bei bestem Wander-Wetter auf den Weg durch die Wälder bis nach Beyenburg. Das Fazit von Bernd Kettler: „Ein paar Mängel müssen wir noch beheben, aber das ist kein Problem. Das elektrische Fass nehmen wir in Zukunft natürlich immer mit.“

So kamen er und seine Freunde nach einigen geplanten Pausen pünktlich zum Frühschoppen im Wuppertaler Osten an, so ist es Tradition. Als Gastgeschenk hatten sie einen der letzten Ossenkämper-Kräuterlikör von der Sprockhöveler Brennerei Habbel im Gepäck. Die sonnige Wanderung krönten sie mit einem gemütlichen Grillen am Ufer der Wupper. Und die daheim gebliebenen Damen? Die schmunzelten: „Ohne die Männer machen wir uns natürlich auch einen schönen Tag.“

Malte Schwietering


Kommentare
19.05.2012
20:30
Bierfass mit Pferdestärken
von scouti | #1

Irgendwie steht der Text mehrfach untereinander ...

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