Das aktuelle Wetter Duisburg 24°C
Hochschule

Woran Duisburgs Forscher arbeiten

09.08.2012 | 08:00 Uhr

Duisburg. Miniroboter, Nanozwerge, fleißige Bakterien oder eine begehbare Brennstoffzelle: Mit mehr als 20 Exponaten und Mitmach-Aktionen beteiligt sich die Universität Duisburg-Essen (UDE) am Ideen-Park .

Bei der von ThyssenKrupp organisierten Erlebniswelt der Technik können Kinder, Jugendliche und Familien vom 11. bis 23. August spielerisch entdecken, an welchen außergewöhnlichen Lösungen Forscher arbeiten.

"Mass in Motion"

Natur und Technik stecken überall, zeigt die UDE. Vor allem Kinder dürfen experimentieren. So können sie den Miniroboter Bürstenfuzzi und seine Gang zum Leben erwecken. Sie dürfen in winzige Welten eintauchen, denn das Nano-Schülerlabor der Uni ist mit dabei. Es lädt ein, Dinge unters Rasterkraftmikroskop zu legen oder Nanoeffekte wie den magischen Sand auszuprobieren.

E-Paper
ThyssenKrupp IdeenPark 2012

Alle Informationen rund um den ThyssenKrupp Ideenpark vom 11. bis zum 23. August 2012 in Essen gibt es auch in unserer Beilage. Das E-Paper können Sie hier downloaden.

Rumpfübungen kann man bei den Schiffstechnikern machen, ohne Muskelkater zu bekommen: Es geht darum, einen möglichst schnellen Schiffskörper zu basteln. Um Sonne, Wind und Wasser dreht sich der Workshop „Mass in Motion“. Jugendliche entwickeln gemeinsam mit Studierenden kleinere Kraft- und Speicherwerke, angefangen von der Idee über die technische Gestaltung bis hin zur Kalkulation.

Unvorstellbares ist machbar

An anderen Exponaten zeigen Ingenieure, wie man die Gruben und Stollen des Bergbaus nutzen könnte, um Energie zu speichern. Und sie präsentieren Nemos – ein Projekt, das Meereswellen und Windkraft verbindet, um „grünen“ Strom zu erzeugen. Ist Stahl dehnbar, und lässt er sich beliebig verformen? Das lässt sich an einer Zugprüfmaschine herausfinden.

Der Thyssen-Krupp IdeenPark

Bakterien helfen Abwässer zu reinigen. Wie solch fleißige Helfer arbeiten, wie sie aussehen und was passiert, wenn sie sich gestört fühlen, zeigen die Mikrobiologen. Einige Meter weiter wiederum dürfen Besucher Techniken testen, mit denen Müll fürs Recycling sortiert wird. Oder sie lernen „BinCam“ kennen. Die Smartphone-Kamera im Abfalleimer ist mit Facebook verknüpft und soll helfen, über unseren Umgang mit Lebensmitteln und Wertstoffen nachzudenken.

Vieles, was unvorstellbar klingt, ist bereits machbar: An einem Fahrsimulator lassen sich die Assistenz-Systeme der Zukunft ausprobieren oder Protoypen von Elektroautos. Zudem stellt sich „Faromir“ vor: Der medizinische Assistenz-Roboter ist für den Pflegebereich oder Krankenhäuser gedacht. Der Eintritt zum Ideen-Park in der Messe Essen und im Grugapark ist frei.

Video



Kommentare
Aus dem Ressort
Die schönsten Wanderungen und Ausflüge im Sommer
Ferien-Tipps
Das Wetter lädt zu Aktivitäten im Freien ein. Wie wäre es mit einer Wanderung im Revier? Oder einem Ausflug ins Sauerland? In unserer interaktiven Karte haben wir für Sie die schönsten Wanderrouten an Rhein und Ruhr zusammengestellt sowie weitere Tipps für Freizeitgestaltung an der frischen Luft.
Im September rollen wieder die Seifenkisten
Seifenkisten-Rennen
Nach 21 Jahren der Funkstille wird es in diesem Jahr in Duisburg erstmals wieder ein großes Seifenkistenrennen geben. Am Alsumer Berg in Duisburg-Marxloh.
Rückkehr der Seifenkisten nach Duisburg
Tradition
Nach 21 Jahren Pause donnern am 6. und 7. September die selbst zusammengezimmerten Kistenden Alsumer Berg in Duisburg-Marxloh hinunter. Rund 50 freie Plätze gibt es für Spaß-Fahrer. Zudem steigt ein Quali-Lauf zur Deutschen Meisterschaft für die Profis.
Kunstideen für Duisburgs Visitenkarte in der City
Innenstadt
Fünf ausgewählte Künstler und Künstlergruppen sollen jetzt bis November ihre Ideen für die Gestaltung des Portsmouthplatzes am Duisburger Hauptbahnhof erarbeiten. Insgesamt hatten sich knapp 100 Künstler um die Aufgabe in dem im Mai ausgelobten Wettbewerb beworben.
Bahnunglück - Güterzug aus Duisburg hatte Gefahrgut geladen
Bahn
Ein Eurocity-Zug der Deutschen Bahn ist am Freitagabend in Mannheim entgleist. Zwei Waggons stürzten um, als ein parallel fahrenden Güterzug plötzlich auf das Gleis einscherte. Zahlreiche Menschen werden verletzt. Der Güterzug kam aus Duisburg und hatte laut Feuerwehr Gefahrgut geladen.
Duisburg und die A59-Sperrung
Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

So haben unsere Leser abgestimmt

Die Sperrung kostet mich täglich bis zu 30 Minuten.
27%
Seit Anfang Mai brauche ich für die Strecke nun bis zu 60 Minuten oder sogar länger.
18%
Das ist das reinste Chaos, ich komm jetzt gar nicht mehr an mein Ziel.
14%
Bevor ich im Stau stehe, da fange ich einfach früher an zu arbeiten.
10%
Ich hab eine Prima-Ausweichstrecke gefunden - verrate die aber nicht.
17%
Ich bin umgestiegen auf's Rad und/oder Nahverkehr.
15%
1681 abgegebene Stimmen
 
Fotos und Videos
Alt-Walsum
Bildgalerie
Rundgang
Arbeiten unter der A59
Bildgalerie
A59-Sanierung
Jugendherberge Wedau
Bildgalerie
WAZ öffnet Pforten