Die Geschichte einer Hochbahn
19.09.2008 | 10:46 Uhr 2008-09-19T10:46:00+0200Über 50 Jahre lang diente eine 400 Meter lange Hochstrecke auf dem Gelände der HKM der Versorgung der damaligen Hochöfen mit Erzen und Kalk
Für einen Augenblick könnte man meinen, es mit einer so fortschrittlichen Einrichtung wie einer innerstädtischen Hochbahn zu tun zu haben. Aber wir befinden uns auf dem Gelände der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann (HKM). Und dort steht die Hochbahn nicht mehr für die Zukunft der Hütte, sondern für ihre Vergangenheit. Der Zahn der Zeit nagt an ihren Aufbauten. Wo früher Gleise lagen, wächst das Unkraut. Trotzdem wollten wir wissen, was es damit auf sich hat. „Die Hochbahn diente ursprünglich der Versorgung der Hochöfen mit Möllerstoffen und des ehemaligen Blasstahlwerks 2 mit Kalk”, berichtet uns Franz Scheben. Scheben ist bei HKM für die Immobilienwirtschaft zuständig. Und dazu gehören auch die Reste der Hochbahn. Gebaut wurde sie 1927/28. Vom Bahndamm am ehemaligen Blasstahlwerk 2 bis zur Erzbunkeranlage im Hafen habe sie, so Scheben, eine Länge von 400 Metern gehabt - inklusive des Kalkbunkers. Ihn könnte man, aus der Ferne betrachtet, für einen Hochbahn- Bahnhof halten - ähnlich wie an der U 79 in Huckingen. Er vor allem ist es, der noch heute die Augen des Beobachters auf sich zieht. Denn er überragt die zehn Meter hohe Bahnstrecke noch weit, bringt es auf insgesamt 23 Meter Höhe. „Hier wurde”, so Franz Scheben, „aus den Waggons auf der Hochbahn Kalk abgekippt, der auf Straßenniveau aufgenommen und zum Blasstahlwerk transportiert wurde. Das alles liegt schon lange zurück, denn schon Anfang der 80er Jahre wurde die Hochbahn stillgelegt, zusammen mit den früheren Hochöfen 4 und 5. 1973 und 1980 waren die beiden wesentlich größeren Hochöfen A und B Länge von 80 Metern abgebrochen worden - aus Gründen der Verkehrssicherheit und um Flächen zu gewinnen. Ein zweites, ebenfalls 80 Meter langes Teilstück, folgte im Herbst und Winter 2007. Scheben: „Heute steht nur noch der mittlere Brückenabschnitt mit dem ehemaligen Kalkbunker, an dem der Zahn der Zeit auch schon erheblich genagt hat.” Sein Abbruch in den nächsten Jahren lasse sich wohl nicht vermeiden. in Betrieb gegangen. Sie aber wurden direkt mit Eisenerz aus dem Werkshafen, also über Förderbänder, versorgt. Scheben: „Die Versorgung der Öfen über die Bahn war aus Kapazitätsgründen nicht mehr darstellbar.” In der Folge habe die Belieferung der Hütte auf dem Wasserweg an Bedeutung gewonnen. Bis 2004, so Franz Scheben, sei die Hochbahn-Trasse mitsamt Kalkbunker so stehen geblieben und verfallen. Im Dezember 2004 seien dann insgesamt vier Brückenfelder und die Bogenbrücke auf einer
11:34
Vielleicht sollte der Schreiber lieber mit Hacke und Schaufel den Kalkbunker abtragen.
Dann würden wir von solchen Leistungen verschont!
10:35
Was ist das denn bitte für ein Artikel? Völlig zusammenhanglos hängen dort Satzfetzen zusammen, so dass kein ordentlicher Text zusammenkommt. Peinlich!
10:35
Was ist das denn bitte für ein Artikel? Völlig zusammenhanglos hängen dort Satzfetzen zusammen, so dass kein ordentlicher Text zusammenkommt. Peinlich!