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Kommentar: Thema der Woche

Selbst Superhelden ginge die Puste aus

17.06.2012 | 13:00 Uhr
Selbst Superhelden ginge die Puste aus
Karikatur: Holtschulte

Der Bürger steht in Duisburg oft nicht mehr im Mittelpunkt verwaltungstechnischen Handelns. Da gehört er aber hin! Beispiel Schulhausmeiser

Alle Oberbürgermeisterkandidaten, sagen die Eltern der Walsumer Vennbruch-Grundschule, hätten sich beim Schulbesuch grundsätzlich dafür ausgesprochen, dass die Schule künftig wieder einen „ganzen“ Hausmeister bekommen soll. Derzeit hat die Schule nämlich keinen, und ab Montag wieder einen „halben“ Hausmeister. Was zu mess- und belegbaren Sicherheits- und Service-Mängeln führt (wir berichteten).

Dabei ist der politische Wille im Rat der Stadt klar artikuliert worden: Die Mehrheit des höchsten kommunalen Politik-Gremiums ist dafür, dass endlich wieder jede Schule einen Hausmeister bekommt. Nicht nur, damit Kinder, Lehrer und Eltern ihr gutes Recht bekommen. Auch, damit die Hausmeister selbst von der unsinnigen und unwürdigen Doppelbelastung befreit werden.

Als Buhmann haben die Eltern die Spitze des städtischen Immobilienmanagements, namentlich Geschäftsführer Uwe Rohde ausgemacht. Nun kann man dem eine gewisse Arroganz gegenüber den Bürgern nicht absprechen. Mal lade Rohde sie zu Gesprächen ein, sagen die Eltern-Vertreter, dann nach Gutsherrenart wieder aus. Auch verliert Duisburgs Familiensilber – die Immobilien – unter Rohdes Verwaltung mangels Pflege nachweislich an Wert. Letztlich führt der Mann bei all’ seinen Fehlern nur aus, was ihm der Verwaltungschef vorschreibt. Der heißt derzeit Dr. Peter Greulich. An den sollten sich die Walsumer Eltern mit ihren Klagen halten.

Christian Balke



Kommentare
17.06.2012
22:10
Selbst Superhelden ginge die Puste aus
von hercules150 | #1

An Greulich wenden, das macht doch keinen Unterschied.Diese Stadt hasst ihre Bürger/innen.

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