Das aktuelle Wetter Duisburg 11°C
Großes Reinemachen

Bürger in Duisburg-Marxloh schwingen den Besen

05.07.2012 | 07:00 Uhr
Bürger in Duisburg-Marxloh schwingen den Besen
Am Mittwoch fand eine Straßenreinigungsaktion auf der Rolfstraße statt. EG DU und Bürger beteiligten sich daran. Foto: Udo Milbret/WAZ FotoPool

Duisburg-Marxloh.   Eine große Aufräumaktion hat die Ideenwerkstatt in Marxloh gestartet. Sie befreit ein großes Wohngebiet von Unrat und pflegt die Grünanlagen am Straßenrand.

Nein, es sind nicht die Heinzelmännchen, die derzeit in Marxloh eifrig mit dem großen Reinemachen beschäftigt sind, sondern Bürger, die die Nase voll haben, dass ihr Wohn- und Arbeitsumfeld immer mehr vermüllt.

Rund 15 Bürger, überwiegend Mitglieder der Ideenwerkstatt, sind seit zwei Tagen dabei, das Gebiet zwischen Kaiser-Wilhelm und Wolfstraße sowie Wilfried- und Henriettenstraße von sämtlichem Unrat zu befreien. Berge von Müll kamen bereits zusammen, und weitere Kleinlasterladungen werden folgen.

Die Aktion ist auf etwa eine Woche Dauer angelegt, weil dermaßen viel zu tun ist. Neben dem Einsammeln von Unrat werden auch Blumenpflanzungen und Strauchrückschnitte erledigt. Zudem sollen Graffiti-Schmierereien übermalt und zugewucherte Bürgersteige gesäubert werden. „Die Entwicklungsgesellschaft Duisburg unterstützt uns“, freut sich die Vorsitzende der Ideenwerkstatt, Brita Krönke. Die EG DU stellt Werkzeuge zur Verfügung und sorgt für die Entsorgung des Mülls.

„Wir gehen davon aus, dass die Anwohner, wenn hier alles richtig sauber ist, verstärkt darauf achten, dass es so bleibt“, sagt Brita Krönke. Sie wünscht sich, dass noch mehr Menschen helfen, das Wohnumfeld in Ordnung zu halten. Sie verspricht aber auch, dass die Ideenwerkstatt die Patenschaft für die öffentlichen Grünstreifen in dem Viertel übernimmt, spricht: dauerhaft für deren Pflege sorgen wird.

Zudem wollen sie und ihre Mitstreiter Menschen, die es mit der Sauberkeit und Ordnung vor der eigenen Tür nicht so genau nehmen, ansprechen und sie bitten, bei der Aktion mitzumachen.

Gregor Herberhold

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6843545/create

Fotos und Videos
Messerattacke in Duisburg
Bildgalerie
Gewalt
Alle Stationen der 901
Bildgalerie
Duisburg-Mülheim
200 Autos beschädigt
Bildgalerie
Reifenstecher
Sprengung des Förderturms in Voerde
Video
Bergwerk Walsum
Aus dem Ressort
Lösung für Hubbrücke bahnt sich an
Denkmalschutz
Die gute Nachricht: Steag ist fest entschlossen, die historische Hubbrücke über den Nordhafen zu erhalten. Die schlechte: Noch haben sich Stadt und Energiekonzern nicht geeinigt, wie sie umgebaut werden soll. Mit der Folge, dass auch noch nicht klar ist, wann die Sanierung beginnt.
Reifenstecher kann trotz DNA-Spuren nicht ermittelt werden
Vandalismus
Von dem Unbekannten, der Anfang Mai Reifen an rund 200 Autos in Duisburg-Meiderich und Oberhausen-Altstade zerstochen hatte, fehlt weiterhin jede Spur. Trotz aufwendiger Nachforschungen in der Nachbarschaft und DNA-Spuren hat die Polizei immer noch keinen Hinweis auf den Täter.