Link ist Oberbürgermeister
01.07.2012 | 20:45 Uhr 2012-07-01T20:45:00+0200
Duisburg. Acht Jahre lang war der Duisburger Oberbürgermeister kein Sozialdemokrat, doch seit gestern Abend, 18.53 Uhr, ist die Welt aus Sicht der Genossen wieder in Ordnung: Mit 71,96 Prozent der Stimmen hat Sören Link die Stichwahl gegen Benno Lensdorf klar gewonnen. Der CDU-Kandidat kam auf 28,04 Prozent. Sehr niedrig war die Wahlbeteiligung mit 25,75 Prozent.
Der Stachel saß tief bei der Wahlsieg gewohnten SPD, als 2004 Adolf Sauerland das OB-Amtszimmer im Rathaus bezog und 2009 sogar wiedergewählt wurde. Seit 1948 war zuvor stets ein OB mit SPD-Parteibuch erster Bürger der Stadt.
Daher gestern auch grenzenloser Jubel unter den Sozialdemokraten im Ratssaal, als erste Stimmergebnisse auf der Großleinwand auftauchten und dann, als die Zahlen keinen Zweifel mehr erlaubten, auch Sören Link erschien, einen dicken Strauß roter Nelken im Arm, begeistert gefeiert und besungen: „So sehen Sieger aus“, schallte es durchs Rathaus. Die SPD feierte ihren Wahlgewinner – und sich selbst. SPD-Parteichef Jäger ballte zufrieden die Fäuste.
"Ich freue mich auf die Arbeit"
„Morgen früh beginnt die Arbeit“, kündigte Link an, erst tagen die Parteigremien, dann steht das Kennenlernen der künftigen Mitarbeiter auf dem Plan. „Ich habe jetzt eine Riesenverantwortung auf meinen Schultern, und ich möchte sofort anfangen, dafür zu arbeiten, dass ich ein guter Oberbürgermeister bin“, sagt Link gestern: „Es wird anstrengend sein, aber ich freue mich auf die Arbeit.“
Als einer der ersten gratulierte der unterlegene Lensdorf, freundlich und mit den besten Wünschen für die beginnende Amtszeit.
18:08
In der Bildzeitung sgte er - Ich schreibe an die Hinterbliebenen der Loveparadeopfer - würde ich auch tun, denn den armen Leuten hat er und die SPD es zu verdanken, dass er jetzt das Pöstchen hat. Pfui.
16:59
Irgendwie kann der einem sogar schon leidtun ! Der wird jetzt die hohe Schule des Duckens, Kriechens und Gehorchens lernen.
Na. dann viel Spaß.
Hinter den Kulissen reiben sich schon alle die Hände. Gräulich zum Beispiel.
Wir kriegen auf jeden Fall jetzt Theater auf " höchstem " Niveau geboten.
07:19
an diesen " GA " wird sich duisburg wohl gewoehnen muessen
(grinseaugust)
wir werden ja sehen wann auch dem letzten duisburger das grinsen vergangen ist
" MUTTI " hatte ihren GRÜSSAUGUST
und . . . . . . . . . seinen GRINSEAUGUST
.
06:55
@Marue #1: Nein. Ihren sog. "75%" war es schlicht und einfach egal. Das bedeutet nicht, dass diese Hrn. Link nicht wollten.
Wenn Bürgerinnnen und Bürger nicht von ihrem Wahlrecht gebrauch machen, sind diese für das Wahlergebnis mitverantwortlich. Da kann sich keiner rausreden und jeder Demokrat muss dieses Ergebnis akzeptieren. Also nicht ständig auf den Politikern rumhacken, sondern auf denen, die nicht zur Wahl gegangen sind!
00:05
Armes Duisburg. Hat fünfzehntgrößte Stadt Deutschlands so einen Grinser verdient?
23:33
Wenn die 75% ihn nicht haben wollen - können sie ja immernoch ein Abwahlverfahren einleiten...
22:21
Wiso eigentlich? bei Gerade mal 25 % Wahlbeteiligung kann man genauso gut sagen die 75% die nich gewählt haben wollten eben Herrn Link NICHT! Also sollte er auch dieses Amt nicht antreten!