Grüne Gesamtfraktion wollte Änderungen
05.07.2012 | 18:23 Uhr 2012-07-05T18:23:00+0200
Duisburg. Einen Tag, nachdem ein Antrag der Grünen im Rat beinahe dazu geführt hätte, dass das Projekt „Duisburger Freiheit“ im letzten Moment noch scheitert, erläuterte Fraktionssprecher Dieter Kantel noch einmal die Hintergründe. Danach habe sich die Gesamtfraktion mit dem Bebauungsplan schwer getan und wollte Änderungen herbeiführen.
„Wir glauben, dass es auf der Fläche zu viele Straßen geben wird“, so Kantel. Deshalb sei man gegen die „Planstraße B“ gewesen, die im Bereich der künftige Büro-Gebäude angelegt ist. Dies sei ebenso die Auffassung der Gesamtfraktion (die bei den Grünen auch die Bezirksvertretungen umfasst) wie das Thema Randsortimente, die man auf einen Anteil von 10 % beschränken wollte.
„Die Ratsfraktion sah sich aber nach den Äußerungen der Verwaltung, dass diese Änderungen ein erneutes Verfahren nötig gemacht hätten, vor eine neue Situation gestellt. Daher haben wir uns am Ende bei der Abstimmung enthalten.“ Man habe keinesfalls die Gedenkstätte gefährden wollen. Auch dieses Thema war zunächst Bestandteil des Antrags, dann jedoch hinfällig, weil die Verwaltung die Änderungen (Vergrößerung von 100 auf 660 Quadratmeter) schon eingearbeitet hatte.
Freude über die gefundene Lösung
Dass man die beantragten Änderungen erst in die alles entscheidende Sitzung eingebracht habe, lag laut Kantel daran, dass man sich in den Gesprächen mit den Kooperationspartnern SPD und Linke nicht habe durchsetzen können.
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Jürgen Hagemann vom Verein Loveparade Selbsthilfe reagierte mit Wohlwollen auf die Änderungen für die geplante Gedenkstätte: „Wir sind sehr zufrieden. Es war ein langer Weg. Vor einer Woche sah das alles noch ganz anders aus.“ Über die nun gefundene Lösung sei man heilfroh. Mit der ebenfalls beschlossenen Verschwenkung des Radweges wurde eine Forderung des Vereins erfüllt. „Eine Fläche dieser Größenordnung war nicht Teil unserer Forderung, aber sie ergibt sich aus den Planungen.“ Mauer und Treppe werden stehen bleiben, Böschungen Richtung Norden und Osten die Fläche nach oben öffnen.

00:16
zu #2 von JanundPitt
also Herr Jan und von Zu, nach Ihrem Kommentar und der Wortwahl her, nehme ich an dass Sie hier gerade so mächtig über Ihre "Parteikollegen" herziehen. Aus Ihren Zeilen spricht blanker Hass. Wer wen nicht ein Interner würde hier sonst derartiges von sich geben. Einige Namen würden mir da schon einfallen, auf wessen Konto der Mist hier gehen könnte. Außerdem haben Sie neben der gescheiterten OB Kandidatin Fizek, die vermutlich von Ihnen aber nur alibimäßig genannt worden zu sein scheint, die Spalttablette aus Rheinhausen, sprich die wegen Schülerlärm frühpensionierte aber gleichzeitig im Chor singende Leiße vergessen. Halt stopp einen haben wir noch, ja genau den tapferen Schneiderlein. Unabhängig davon sehe ich für die Grünen überhaupt keine Zukunft mehr in Duisburg.
23:14
Herr Kantel hatte sich nicht krank gemeldet zur letzten Ratssitzung ?
Ist man als Professor finanziell wirklich auf dieses "Ehrenamt" als Stadtrat angewiesen ?
23:04
Gibt es bei den Grünen überhaupt noch eine Art "Gesamtfraktion", Herr Kantel? Seit dem 24.07.2010 sind die Grünen gespalten in die CDU-Sauerland-Gedächtnis-Grünen und die Realo-Abwahlbündnis-Grünen.
Für welchen Teil der "Grünen" spricht Herr Kantel? Klar, für die Ewig-Gestrigen-Sauerland-Grünen. Hallo, Herr Kantel, die Zeiten Ihrer Unter-Sauerland-Protektion sind vorbei.
Greulich etabliert sich künftig lukrativ und karriere- (nicht partei-) orientiert mit Links Segen bei den Wirtschaftsbetrieben. Da bleiben von der Schwarz-Grünen Trauergemeinde nur Sie und Frau Janicki als jämmerlicher Rest der ehemaligen Sauerland-Egide übrig. In den Medien laut zu krähen hilft auch nichts mehr. Die Grünen-Neuzeit gehört Frau Fitzek und den Grünen ohne Greulich, Kantel und Janicki. Noch nicht gemerkt?
21:17
So Herr Hagemann, jetzt bekommen Sie ja endlich ihren Gedenktempel. Dann krempeln Sie schon mal die Ärmel auf und besorgen auch die nötigen Gelder für den Bau und die anschliessende Pflege des Areals. Es wäre eine absolute Frechheit, das in Zeiten knapper Kassen der Allgemeinheit aufzubürden, nur damit eine kleine Interessengruppe ihr Räpelchen bekommt! Ansonsten muß man überlegen mit einer Bürgerinitiative dagegen vorzugehen.
Sie werden es sicherlich nicht wissen (woher auch ?), aber es gibt auch jetzt schon Menschen , die sich fast täglich um die Pflege der Unglücksstelle kümmern. Und zwar ohne Profilierungssucht , sondern einfach so !! Diesen Menschen gebührt Respekt.