Polizei Dortmund schloss Teestube in Heinrichstraße - Nachfrage nach Drogen hielt an
28.06.2012 | 11:27 Uhr 2012-06-28T11:27:00+0200
Dortmund. Die Polizei Dortmund schlug nach längerer Ermittlung zu: Einsatzkräfte schlossen eine Teestube an der Heinrichstraße, da dort ein reger Handel mit Marihuana stattfand. Kurios: Trotz der Polizeipräsenz fragten viele weiter nach Drogen.
Gemeinsame Ermittlungen von zivilen Einsatzkräften der Polizeiinspektion 1 und dem Kriminalkommissariat 22 der Dortmunder Polizei fanden laut Mitteilung der Behörde am 27. Juni ihren vorläufigen Abschluss mit einer Durchsuchung in einer Teestube an der Heinrichstraße.
In den vergangenen Wochen habe die Polizei immer wieder beobachtet, dass aus der Teestube heraus ein reger Handel mit Marihuana betrieben wurde. Nach dem Verlassen der Teestube räumten Personen bei der polizeilichen Kontrolle teilweise ein, die bei ihnen gefundenen Drogen in der Teestube gekauft zu haben.
Bei dem Einsatz am Mittwoch unter Beteiligung des Gewerbeamtes der Stadt Dortmund fanden die Beamten eine nicht geringe Menge Marihuana und eine größere Summe „Dealgeld“, dass beschlagnahmt wurde. Daher wurde die weitere Gewerbeausübung untersagt. Die Teestube wurde durch die Stadt Dortmund geschlossen.
Zudem teilte die Polizei ein „interessantes Detail am Rande“ mit: Trotz der laufenden Durchsuchung und deutlich sichtbaren Polizeipräsenz erschienen Drogenkonsumenten an der Teestube und fragten nach, ob es jetzt hier nichts mehr zu kaufen gebe...
19:58
Eindrucksvoller kann nicht gezeigt werden, dass die Polizei offensichtlich nicht als handelnd wahrgenommen wird.
Rot/Grün wurde gewählt, die parteien wollen nicht, dass gegen den Drogenkonsum eingeschritten wird. Also ist es wohl gewollt, dass wir in Richtung mexikanische Verhältnisse driften.
Die geselllschft muss konsequent gegen drogenvorgehen, sonst ist selbst die Demokratie gefährdet. Eine durchsetzungsstarke Exekutive und Judikative haben wir in NRW ja nicht.
19:46
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19:32
Verdammt können die nicht Alkohol trinken, zerstört wenigstens das Gehirn im Gegensatz zu Gras!
17:41
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16:58
Wenn die Polizei überall so konsequent handeln würde, wäre das Klasse. Wenn man das Wettbüro in Eving an der Hessische Strasse/ Ecke Bayrische Strasse betrachtet kommen da Zweifel auf. Da stehen ganze Gruppen von Kiffenden und Händler vor und im Wettbüro und keiner schreitet ein. Und das Obwohl drei Schulen in der Nähe sind.
15:37
Selbst der Justizminister von NRW ist für eine kontrollierte Abgabe in entsprechenden Kleinmengen . Diese Aktionen in der Bierstadt bringen jedenfalls nichts mit Nachhaltigkeit !
15:13
Es könnte alles so einfach sein: http://www.youtube.com/watch?v=BYaObBQTkpk
14:53
..hier mal ein-zwei fakten zur wirtschaftlichkeit bzgl legalisierung..:
http://hanfverband.de/index.php/themen/drogenpolitik-a-legalisierung/981-finanzielle-und-wirtschaftliche-auswirkungen-einer-cannabislegalisierung
14:30
Bengalos hat man da bestimmt auch erhalten.
Die möchte aber wirklich keiner rauchen ;-)
11:59
Meine Güte, was soll der ******?
Jetzt kaufen die Konsumenten halt woanders. Dadurch verschiebt sich der illegale Handel halt auf andere Gebiete. Lasst die Leute doch einfach ihren Joint rauchen! Dadurch wird niemand verletzt! Und wenn der Staat Gras verkaufen würde bzw Steuern auf den Verkauf erheben würde, würde er noch mitverdienen, hätte Kontrolle über den Verkauf und die Kohle würde nicht mehr bei dubiosen Händlern landen.
Legalize Marihuana!
Sie haben wohl was verpasst?
Es handelt sich nicht mehr um die Woodstock-Kippe, sondern der THC-Gehalt ist nicht unwesentlich höher als damals. Für viele Jugendliche ist das Zeugs Einstiegsdroge!
Wie das Gehirn zerstört wird, sieht man doch an den Reaktionen wie oben beschrieben.
Kein normaler Mensch würde bei Anwesenheit der Polizei solche Fragen stellen.
Niemand spricht von einer Freigabe für Jugendliche.
Kontrollierte Abgabe, ausschließlich an Erwachsene.
Den illegalen Verkauf, gerade an Minderjährige, unter schwere Strafe stellen.
Und mal so am Rande:
THC ist sicher nicht förderlich, es zerstört aber definitiv keine Nervenzellen, egal, in welcher Konzentration.
Eine andere, legale Droge, die ab 16 Jahren verfügbar ist, zerstört massiv Gehirnzellen und zwar irreversibel.
(Auch in den 60ern kannte man schon Haschisch, gerade wegen des konzentrierteren THC gehalts)
Dr. Seltsam, da muss ich Ihnen Recht geben, aber das stand da nicht, daß es nur für Erwachsene freigegeben werden soll. Das wäre mir egal.
Der letzte Satz von mir war auch etwas ironisch gemeint. Es werden vielleicht keine Gehirnzellen zerstört, aber hohe THC-Gehalt wirkt auf jeden Fall bewußtseinsverändernd.
Die legale Droge Alkohol finde ich auch nicht okay.