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Mehr Sicherheit auf der Gleiwitzstraße

08.08.2010 | 16:20 Uhr
Mehr Sicherheit auf der Gleiwitzstraße
Rüdiger Schmidt (r.), Peter Moldtkau und Heike Gottwald auf einem der neuen Zebrastreifen. Foto: Jochen Linz

Scharnhorst. Manchmal hilft es eben doch, sich als Bürger einzumischen. Peter Moldtkau wünschte sich vor vier Wochen Zebrastreifen für die Gleiwitzstraße; vor einer Woche waren sie da.

„Das ging ja wirklich schnell“, sagte der Scharnhorster vor Ort - und Bezirksbürgermeister Rüdiger Schmidt nickte. Moldtkau hatte Schmidt vor etwa vier Wochen angeschrieben, nachdem die Gleiwitzstraße einen Kreisverkehr und im selben Zuge zwei Zebrastreifen bekommen hatte. Aber auch im weiteren Verlauf der lebhaften Verkehrsachse Richtung Buschei vermisste Modtkau solche Querungshilfen.

Die Gründe: Erstens werde ohne die dazugehörigen Ausbauten in die Fahrbahn hinein zu schnell gefahren (es gilt offiziell Tempo 30 km/h). Zweitens fehlten für Fußgänger sichere Querungspunkte, seit die Ampeln entfernt wurden.

Schmidt sagte gestern vor Ort: Er habe sich über den Brief gefreut und „direkt danach mit der Stadt telefoniert“. Dabei habe er erfahren, dass die Zebrastreifen samt Beschilderung ohnehin vorgesehen waren. Allerdings habe sich die zuständige Abteilung zunächst das Okay durch den Kämmerer holen müssen, „was leider an der schwierigen Haushaltslage liegt“. Der Brief des Bürgers habe der Sache aber Nachdruck verliehen.

Kontrollen gefordert

Schmidt und SPD-Fraktionssprecherin Heike Gottwald sprachen sich dafür aus, dass auf der Gleiwitzstraße mehr Tempokontrollen durchgeführt werden. An der Droote werde hin und wieder kontrolliert, an der Gleiwitzstraße zu wenig, so der Eindruck der beiden Politiker. Peter Moldtkau fügte hinzu: „Aber bitte auch mal in den Abendstunden kontrollieren, wenn hier deutlich zu tief geflogen wird.“

Alexander Ebert

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