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Lack, Magneten, Promi-Handys – das sind alle Museen in Dortmund

23.01.2013 | 05:00 Uhr

Dortmund.   Kennen Sie das Dortmunder Industrielack-Museum? Magneten-Museum? Giraffen-Museum? Wussten Sie, dass die Handys von Madonna, Papst Benedikt und "Kaiser Franz" in Dortmund lagern? In unserer Museums-Übersicht erfahren Sie's!

Dortmunds Museumswelt ist bunter als man denkt. Vom Giraffenmuseum hat der ein oder andere sicher schon gehört. Aber wer kennt das Magnetmuseum in Aplerbeck? Das Industrielack-Museum mitten im Hafen? Oder das Roy-Black-Archiv in einer Wohnung ganz im Süden der Stadt? Wer weiß denn schon, dass im mobilen Handy-Museum nicht nur der Dienst-Mercedes von Konrad Adenauer lagert (mit Autotelefon, versteht sich), sondern auch zig Promi-Handys von Claudia Schiffer und John Malkovich, Franz Beckenbauer und Günther Jauch, Bill Clinton und Mohammed Ali, Madonna und dem Papst?

Das sind Dortmunds Museen!

Neben skurrilen Ausstellungen, Museums-Klassikern und Publikums-Magneten wie dem BVB-Museum bringen aber auch Neueröffnungen frischen Wind in die Dortmunder Museums-Landschaft. Klar, das DFB-Fußballmuseum ist in aller Munde. Das Schlagermuseum eher nicht — dabei hat Initiator und Schlagerfan Dr. Ingo Grabowsky einen Standort in Aussicht.

Schlagermuseum in der Hörder Burg?

Nach über zweijähriger Suche nach einem geeigneten Objekt ist Grabowsky in Hörde fündig geworden: Der Kulturwissenschaftler und Schlagerfan will einen Teil der Hörder Burg am Phoenix-See für das Museumsprojekt anmieten.

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Die Stadt will das 800 Jahre alte Gebäude seit Jahren verkaufen und hat sich noch nicht konkret zu dem Vorschlag geäußert. Kulturdezernent Jörg Stüdemann ließ Grabowsky allerdings wissen: Wegen der „architektonischen Qualität und der exzellenten touristischen Lage“ sei das Gebäude sehr gut geeignet, heißt es in einem Brief an Grabowsky. „Ein Schlagermuseum in der Burg halte ich persönlich für eine sehr interessante Idee."

Eigentlich wollte Grabowsky sein "Museum des europäischen Schlagers" im Brückstraßen-Viertel eröffnen und so ein Stück Innenstadt stärken, das derzeit sehr mit seinem schlechten Image zu kämpfen hat. Aber da sei nichts zu machen gewesen, erklärt Grabowsky. Bis das Schlagermuseum die Pforten öffnet, können allerdings noch locker zwei Jahre vergehen.

Schlager-Ausstellung im MKK

Schon 2007 war Ingo Grabowsky die Idee gekommen, in Dortmund ein Schlagermuseum aufzubauen. Im September 2010 wurden sein Pläne erstmals in den Medien publik. Im Mai 2011 organisierte er die Wanderausstellung "Schlager! Eine musikalische Zeitreise von A bis Z" im MKK. 2011 gründete sich der Verein „Europäisches Schlagermuseum“, auf dessen Initiative die Veranstalter von „Schlager Total“ in der Westfalenhalle das Festival „Dortmund Olé“ im Westfalenpark ins Leben riefen. Das Festival unterstütze die Idee eines Schlagermuseums mit Kräften, erklärt Grabowsky – auch finanziell. Inzwischen sei die erste größere Summe aufs Vereinskonto geflossen, mit dem die bislang 15 Mitglieder erst einmal „so richtig die Werbetrommel rühren“ wollen.

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Lack, Magneten, Promi-Handys – das sind alle Museen in Dortmund
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2013-01-23 05:00
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