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Serie „Band-Portraits“

Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund

11.11.2010 | 11:02 Uhr

Dortmund. Seit vor drei Jahren Bandleader Peter Panka an Krebs starb, gilt Gitarrist Klaus Walz als der Mann, der die Geschicke der Rock-Band „Jane“ lenkt. Seit 1986 spielt der Dortmunder bei den Hannoveraner Pro-Rockern, die nicht nur wegen ihres 500 000 mal verkauften Live-Albums „At Home“ als eine der erfolgreichsten deutschen Bands der 70er Jahre gilt.

Lange hat Walz gearbeitet, dass das 40. Bandjubiläum auch von den Plattenfirmen entsprechend gewürdigt wird, und so soll nun beim Major Universal eine Retrospektive zum Thema „Jane“ erscheinen. „Mystic Fascination“ wird die edel gestaltete CD-Box heißen und drei, beziehungsweise in einer Deluxe-Edition vier CDs und eine DVD enthalten. Auf der vierten CD wird es bislang unveröffentlichtes Material geben, während auf der DVD die Aufzeichnungen der Auftritte vom ZDF Pop/Rock-Festival, vom WDR-Rockpalast und vom Burg-Herberg-Festival zu sehen sein werden.

„Jane“ wird die erste deutsche Rockband, die so umfassend gewürdigt wird. „Es war eine unglaubliche Arbeit, die Rechte von den vielen Plattenfirmen zu bekommen“, berichtet Walz. Die Fans durften abstimmen, welche Songs der insgesamt 19 Alben in der Retrospektive erscheinen. Zwei Songs pro Album verschaffen dann einen umfassenden Überblick über die 40-jährige Bandgeschichte. Mit dabei Klassiker wie „Hangman“ oder „Out In The Rain“. Walz, der, bevor er Mitte der 80er bei „Jane“ einstieg, die großen Zeiten bei „Epitaph“ miterlebt hat und mit anderen „Kraut-Legenden“ wie „Guru Guru“, „Karthago“ oder „Franz K.“ unterwegs war, versucht dabei auch etwas Licht in das Wirrwarr um „Jane“ zu bringen.

In den letzten Jahren tourten drei Bands unter dem Label „Jane“. Klaus Hess Gründungsmitglied und Walz’ Vorgänger, tritt als „Mother Jane“ auf und auch ex-Keyboarder Werner Nadolny firmiert bisweilen unter dem Namen Jane. „Nadolny war in den 70er Jahren zwar prägend für den Sound der Band, bringt den charakteristischen Sound nun aber kaum rüber und versucht nur noch vom klangvollen Bandnamen zu profitieren. Die Fans haben sich für die professionellste und musikalisch Beste entschieden, und das sind wir.“ , bemerkt Walz.

Tatsächlich gilt die Formation mit Walz und Maucher als die legitime Version von „Jane“, denn mit Bassist und Sänger Charly Maucher ist ein Ur-Mitglied am Start. Maucher lebt in Kanada und fliegt für Tourneen und Studioaufnahmen ein. Auch neben Maucher und Walz sind Jane 2010 glänzend besetzt. Jüngst ist noch Corvin Bahn zur Band gestoßen. Aktuell ist „Jane“ auf Tour, um das 40. Bandjubilaum zu feiern. Am 13.11. gibt es ein Heimspiel für Walz, dann tritt das Dortmunder Rock-Urgestein mit „Jane“ im Musiktheater Piano auf. Der Einlass beginnt um 19 Uhr. Tickets VVK 16, AK 22 Euro.

Uwe Meyer



Kommentare
22.11.2010
17:15
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.11.2010
11:05
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von Crazyhuk | #9

Bild Dir Deine Meinung! Diese Aussage wurde heute dementiert - siehe www.jane-forum.de @Cargochef: :o))) Du hast die Wichtigkeit erkannt!

22.11.2010
10:56
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von JensO. | #8

...auch ein Nadolny hat in der Band PPj nach Pankas Tod gespielt...ist es unlauterer Wettbewerb? Auch Familie Panka wollte, dass die band weitermacht.......Nadolny entschloss sich 1 Jahr später, mit no-name Muckern eine eigene Band aufzumachen...im Namen Pankas(seine alleinige Meinung) - ohne Unterstützung der Panka-Familie - ist das nicht eher unlauterer Wettbewerb????..Unterstützung....die hat die Band um Charly Maucher....
Die Fans entscheiden, welches die für sie bessere band ist...Zuschauerzahlen bei Konzerten undCD/Dvd-Verkäufe kann man nicht unter den Tische kehren...@cargochef: hast Recht...Kinderkran hier.

21.11.2010
08:44
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von H. Wenzel | #7

@Cargochef: Sach mal Alter, nimmst du zu viel Drogen oder hat man dir ins Hirn gesch... ???

21.11.2010
01:46
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von Cargochef | #6

Hast nen Taler
gehst auf n Markt
kauftst Dir ne Kuh
und n Kälbchen dazu
das Kälbchen hat n Schwänzchen
macht giligili auf dein Händchen

19.11.2010
14:03
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von Peter Gunn | #5

Welche songs spielen eigentlich die jane um Herrn Walz, die aus der Feder des Herrn Walz stammen denn? Sehr sehr wenig. Einen ??

Wieviel songs spielt Herr Walz mit seinen Mannen die aus der Feder von Werner Nadolny und/oder Klaus Hess stammen? Reichlich.

Auch ein Charly Maucher trägt wenig Kompositionen bei und diese wenigen kommen schlecht beim Publikum an. Kanadische Lagerfeuerromantik.

Was wären Herr Walz mit seinen Mannen ohne Daytime, Windows, Spain, Here We Are, Out In The Rain,....wenig bis nichts.
Aber, die Band von Herrn Walz interpretiert diese Klassiker in toller Weise, Respekt, was aber nicht berechtigt solche Dummheiten, bzw. Überheblichkeiten in Interviews zu sagen.

Ein Cover versucht sich über das Orginal zu erheben, naja, probieren kann man es ja.
Das ein Wolfgang Krantz und Arndt Schulz die Band verlassen haben, oder mußten, spricht auch Bände.

Und wie mein Vorschreiber richtig erwähnte, so mancher Schreiber sollte seine Zeit in Bildung investieren, anstelle dümmliche, prollihafte Verse hier reinzuschmieren.

19.11.2010
08:41
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von K. Thielen | #4

Ich war lange Zeit ein großer Fan der Janemusik, habe jedoch seit dem Tod von P. Panka (R.I.P.) das Interesse daran ein wenig verloren. Nun muss ich von einem Musiker lesen, dass W. Nadolny aus dem Bandnamen Jane angeblich nur Profit schlagen möchte. Das ist mehr als zweifelhaft und darf in dieser Form nicht akzeptiert werden. War es doch K. Walz, welcher in den vergangenen Jahren mit dem Namen des verstorbenen P. Panka (R.I.P.) einen unlauteren Wettbewerb betrieben hatte.
Wenn hier jemand den Namen Jane zu Recht verdient hat, dann ist es W. Nadolny. Hat er doch in den letzten 20 Jahren mit seinen unverkennbaren Kompositionen und genialen Arrangements gemeinsam mit P. Panka dafür gesorgt, dass die Janemusik bis heute überlebt hat.

Durch einen Bekannten bin ich vor kurzem auf die aktuelle Live-DVD von W. Nadolny aufmerksam geworden und sehr positiv überrascht. Falls diese Band den Fans auch auf ihren weiteren Konzerten den Jane-Sound in dieser Art und Weise präsentiert, dann steckt da weit mehr Jane drinnen als einem K. Walz lieb ist. Hat dieser doch in den letzten 3 Jahren vergeblich versucht, so zu klingen wie noch zu Lebzeiten von Peter Panka.

Der Kommentar von diesem Cargochef ist auch völlig daneben. Warum nur können manche Leute einfach nicht sachlich argumentieren? Gelangweilte Kiddies sollten ihre Zeit doch besser in Schulbildung investieren. Und wer nichts zu sagen hat, sollte besser den Mund halten. Falls das nicht klappt, sollten Leute wie er es mit ERST DENKEN, DANN SCHREIBEN versuchen!

19.11.2010
00:26
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von Cargochef | #3

Lirum Larum Löffelstiel, alte Weiber essen viel,
junge müssen fasten,
Brot liegt in dem Kasten,
Messer liegt daneben,
ei was ein lustig Leben!!!

18.11.2010
03:09
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von Renate Fischer | #2

Auch ich hatte Klaus Walz professioneller eingeschätzt und gedacht, diese Zeiten hätten wir hinter uns gelassen... Aber so kann man sich irren !
Werner Nadolny hat sich in den letzten Monaten äußerst kollegial gegenüber Klaus Walz verhalten. Dass von Herrn Walz jetzt in der Öffentlichkeit wieder derartige Statements über einen ehemaligen Mitmusiker und langjähriger enger Weggefährte von Peter Panka kommen, ist einfach nur billig !
Statt sich selber als die musikalisch Beste und professionellste Jane-Formation zu bezeichnen, sollten Sie künftig nur die Musik sprechen lassen, denn mit derartigen selbstherrlichen Statements halten Sie auf Dauer keine Fans, Herr Walz !

18.11.2010
01:39
Klaus Walz – der Bandleader aus Dortmund
von Werner Vollkommer | #1

Hallo Klaus Walz, hör bitte auf öffentlich schlecht über Werner Nadolny zu reden. Er tut es ja auch nicht über dich. Wenn man der Beste sein will, sollte man sich auch professionel verhalten können.
Mit kollegialen Grüßen von Band zu Band

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