Das aktuelle Wetter Dortmund 16°C
Regen

Erneut Wasserschaden nach Regen in der TU Dortmund

10.07.2012 | 20:15 Uhr
Erneut Wasserschaden nach Regen in der TU Dortmund
Schon wieder ein Wassereinbruch in der TU Dortmund. Foto: Tobias Fülbeck

Dortmund.  Schon wieder Regen in Dortmund, schon wieder ein Wasserschaden in der TU Dortmund. Erneut stehen in der TU Dortmund Räume unter Wasser. Die Feuerwehr war zeitweise mit 16 Einsatzkräften vor Ort, um das Wasser abzupumpen. Zur Schadenshöhe lassen sich noch keine Angaben machen.

Starke Regenfälle haben erneut für einen Wasserschaden in der TU Dortmund gesorgt. Wie schon vor gut einer Woche traf es das Gebäude EF50. Ein Fallrohr konnte nach Angaben der Feuerwehr die Wassermassen nicht halten, das Regenwasser lief in eine WC-Anlage in dem Gebäude hinein. Von dort aus floß es in einen Aufzugschacht.

Die Feuerwehr, die gegen 18:30 Uhr alarmiert wurde, war zeitweise mit 16 Einsatzkräften vor Ort, um das Wasser abzumpumpen. Knapp zwei Stunden später waren immer noch acht Feuerwehrleute vor Ort. Ein Ende des Einsatzes war für die Feuerwehr nicht absehbar. Genausowenig ließ sich bereits eine Schätzung über den entstandenen Schaden abgeben.

Am vergangenen Donnerstag war im gleichen Gebäude der TU Dortmund eine Zwischendecke eingesackt. In Strömen hatte der Regen die darunterliegenden Räume überflutet. Ursache war offenbar ein geplatztes Regenrohr: Das Wasser lief in die Decke, die Bauteile hielten dem hohen Druck nicht stand. Das Gebäude wurde evakuiert und von der Feuerwehr großräumig abgesperrt.

Alle Veranstaltungen wurden damals abgesagt, Seminare und Vorlesungen ebenso wie die "Nacht der Beratung" für studierwillige Schüler. Das Gebäude war erst am Freitag wieder geöffnet worden .

Wassereinbruch in der TU Dortmund

 

Heftige Regenfälle in NRW

 

Gerrit Dorn

Facebook
 
Kommentare
11.07.2012
18:56
Ach Fakeilein
von vaikl2 | #3

Wollen Sie jetzt Ihr Wissen geschickt verschleiern oder eher durch Unfug glänzen???

Jeder Bauingenieur kann Ihnen die DIN-Vorschriften zur Flachdachentwässerung im Schlaf rezitieren und da Flachdächer nun mal ursächlich *flach* sind und die Entwässerung auf dem kürzesten Weg zu erfolgen hat (was einem nicht nur eine DIN, sondern auch der gesunde Menschenverstand sagen müsste), sind innenliegende Rohre gerade bei solch großen Dachflächen nicht zu vermeiden.

Wie die Kollegen der RN berichten, fehlten an den Regenrohren Schellen zur Drucksicherung

11.07.2012
11:46
Erneut Wasserschaden nach Regen in der TU Dortmund
von drengler | #2

Wurden bei der aufwendigen Sanierung des aus den 1970 ger stammenden ehemaligen PH-Gebäudes denn die innenliegenden Regenfallrohre nicht überprüft oder erneuert? Da scheint doch ein systematischer "Wurm" drin zu stecken.

Insgesamt auch eine ingenieurwissenschaftliche Meisterleistung der damaligen Zeit: Man sammelt Regenwassser auf riesigen Flachdächern um es dann durch im Gebäude liegende Fallrohre zu leiten. Und weil solche Rohre so hässlich sind, werden sie hinter Zwischendecken versteckt. Na prima!

11.07.2012
00:38
Erneut Wasserschaden nach Regen in der TU Dortmund
von vaikl2 | #1

Na, dann steht ja wohl demnächst die Sanierung der Sanierung aus 2008 an...

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6868444/create

Stimmen Sie ab!

Die Stadt Dortmund sucht einen neuen Slogan . Was sollte Ihrer Meinung nach unbedingt in dem Wahlspruch vorkommen?

 
Fotos und Videos
Pfadfinder campieren im Mengeder Volksgarten
Bildgalerie
Fotostrecke
Dietmar Bär liest Märchen im Schulte-Witten-Haus vor
Bildgalerie
Fotostrecke
Auto prallt gegen Baum
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Darum kreiste ein Hubschrauber über der Gartenstadt
Verkehrsunfallflucht
Fahndung aus der Luft: Die Polizei hat am Dienstagnachmittag mit einem Hubschrauber nach einem Unfallflüchtigen gesucht. Der Mann floh nach einem Verkehrsunfall am Rabensmorgen zu Fuß. Inzwischen ist er gefasst.
Hängebauchschwein spaziert durch Dorstfeld
Heyden-Rinsch-Straße
Ein Hängebauchschwein hat am Sonntagmorgen einigen Autofahrern in Dorstfeld einen gehörigen Schreck eingejagt. Das 50 Kilo schwere Tier spazierte auf der Heyden-Rinsch-Straße umher. Das Schwein war zwar zahm - hatte aber keine Lust, gerettet zu werden.