Ein Manager für den Klimaschutz
25.05.2012 | 15:00 Uhr 2012-05-25T15:00:00+0200
Bottrop. Die Stadtverwaltung hat einen Klimaschutz-Manager eingestellt. Tilman Christian übernimmt den Job. Für mindestens drei Jahre werden das Bundesumweltministerium und die Innovation-City-Management-Gesellschaft seine Stelle finanzieren.
Die Stadtverwaltung hat für das gesamte Stadtgebiet ein Klimaschutzkonzept erstellen lassen. Darin werden konkrete Maßnahmen für den effizienteren Umgang mit Strom und Wärme genannt. Für eine Förderdauer von mindestens drei Jahren hat die Verwaltung nun mit Tilman Christian einen Klimaschutzmanager einstellen können.
Drei Leitziele
Hauptaufgabe des neuen Klimaschutzmanagers wird es sein, das Klimaschutzkonzept umzusetzen. Mit einem Klimaschutzfahrplan versucht die Stadt bis zum Jahr 2030 seine CO2-Emissionen im Stadtgebiet um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 zu senken. Um das zu erreichen, werden drei Leitziele verfolgt: Zum einen soll der Stadtteil Kirchhellen zum energieautarken Gebiet auf Basis regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe einhergehend mit einer Reduzierung der CO2-Emissionen bis zu 100 Prozent weiterentwickelt werden.
Zero-Emission
Zum anderer werden unter dem Leitbild Zero-Emission eine maximale Reduktion der CO2-Emissionen in Modellprojekten angestrebt sowie die Zielsetzungen des Innovation-City -Pilotgebietes in die Klimastrategie der Stadt integriert.
Zehn-Jahres-Projekt
„Klimaschutz betrifft uns alle, und durch ein gesundes Klima und sinkende Ausgaben für Energie profitieren wir auch alle davon“, sagte Stefan Beckmann, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt und Grün. „Durch die Einstellung eines Klimaschutzmanagers gehen wir neben dem Zehn-Jahres-Projekt Innovation City einen weiteren Schritt in die richtige Richtung“, stellte Beckmann fest.
Zu 100 Prozent gefördert
Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird zu 95 Prozent aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die fehlenden fünf Prozent der Fördersumme werden durch Gelder der Innovation-City-Management GmbH finanziert. Die Stadtverwaltung selbst hat also keine Kosten, weil sie durch das Innovation-City-Engagement eine zu 100 Prozent geförderte Stelle dazu gewinnen konnte.
Erlöse aus dem Handel
Mit der Klimaschutzinitiative setzt die Bundesregierung die Erlöse aus dem Handel mit CO2-Emissionsrechten gezielt für den Klimaschutz ein. Die Stadt leistet durch ihre Klimaschutzanstrengungen einen Beitrag dazu, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht.
Ausstoß an Treibhausgase n
Im Energiekonzept der Bundesregierung ist festgelegt, dass Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber dem Jahr 1990 kontinuierlich senken wird: bis 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 55 Prozent, bis 2040 um 70 Prozent und bis 2050 sogar um 80 bis 95 Prozent.

09:42
Man sollte sich diesen Vorgang dringend merken und an ihn erinnern, wenn in zwanzig Jahren ein Afrikaner von ein paar selbsternannten Ökofritzen vorgeschoben wird, der öffentlichkeitswirksam seine Angst äußert, dass die Serengeti demnächst einfriert und von Pinguinen kolonisiert wird.
Die Ökoreligiösen hierzulande glauben, dass ohne die Klimavorzeigestadt Bottrop (Blauer Himmel - Grüne Stadt) Deutschland als Folge der polaren Eisschmelze überflutet werden könnte. Und kaum jemand wäre überrascht, wenn demnächst die ersten Krokodile aus der lauwarmen Emscher an Land gehen würden.
So lange man für diesen Irrsinn Geld ausgeben kann, braucht man auch keine "Stärkungsmittel"!
16:13
Bottrop sollte dringendst noch weitere Stellen dem wichtigen Amt des „Klimaschutz- Managers“ anbei stellen. Hier einige sofort zu besetzende Positionen:
Mülltonnensäuberungsinspektor
Manager für Solaranlagensonnenstandseffizienz
Air Pollution Controller
Wolkenbetrachtungsbeauftragter
Feinstaubvermessungsinspektor
Elektroautozählbeauftragter
Officer of Snowflakes Affairs
Städtische Überwacher der Stadtregierung
Überwacher für Überwachungsaufgaben
u.v.a.
Stefan Soppe
15:28
Das ist tatsächlich innovativ! Die Schaffung neuer Posten mit Fantasienamen.
Die Stadt Bottrop lässt sich immer was neues einfallen, um staatliche und städtische Gelder sinnlos zu verprassen. Jetzt kommt OB Tischler und Co. die grandiose Idee, die Stelle eines „Klimaschutz – Manager“ zu initiieren.
Aber was macht der eigentlich? Braucht man den überhaupt? Und wie hoch sind seine Kosten? Ist das wirklich nötig und damit kosteneffizient?
Die größte Internet Enzyklopädie „Wikipedia“ kann hier auch keine eindeutige Antwort geben. Die Verwaltung unserer insolventen Stadt verfügt über genügend Fachpersonal, welche diese Position kostengünstig und effizient hätte übernehmen können. Leider wird hier wiedereinmal Steuergeld gedankenlos für ein neu geschaffenes „Fantasie Pöstchen“ verschwendet, den wirklich niemand braucht.
Tja, man könnte denken, das es sich um einen Schildbürgerstreich handelt ;........... aber nein!
Stefan Soppe (....nur noch kopfschüttelnd...............)
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