Mit einer großen Party feiern die Kegelclubs in L.A. ihre Sieger
17.03.2010 | 07:00 Uhr 2010-03-17T07:00:00+0100
Balve. Die Gewinner der Kegelstadtmeisterschaft 2010 stehen fest. Der ausrichtende Kegelclub „Mach Wech”, dem es gelungen ist, 49 Clubs für diesen Wettbewerb zu gewinnen, freut sich auf die Siegerehrung, die an diesem Samstag in der Schützenhalle Langenholthausen stattfindet.
Wenn in L.A. die Pokale überreicht werden, steht der Kegelclub „Kackstuhl” ganz oben auf dem Stockerl, denn den Mannen um Johannes Stüeken ist es gelungen, den Schlussangriff von „6 Pils 4 Kre” abzuwehren. Mit 23 Holz Vorsprung sicherten sich die jungen Kegler den Titel vor „6 Pils 4 Kre” (2 216 Holz) und dem Ausrichter der Meisterschaft „Mach wech” (2 134 Holz).
Dass der KC „Kackstuhl” in diesem Jahr so dominant war, liegt nicht zuletzt an den Gebrüdern Johannes, Simon, Marcus und Matthias Stüeken, die während der Meisterschaft zu großer Form aufliefen. Vor allem Johannes Stüeken (477 Holz), der mit mäßigen 99 Holz in das Titelrennen einstieg, steigerte sich so mächtig, dass es selbst der mehrmalige Meister Walter Hopitz (475 Holz) und der ausgezeichnete Kegler Mirco Stanisic (473 Holz) nicht schafften, an ihm vorbei zu ziehen. Weil der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, sei erwähnt, dass Vater Paul Stüeken vom KC „Eckpinn” es geschafft hat, sich unter die besten 20 Teilnehmer zu kegeln.
Der neue Stadtmeister KC „Kackstuhl” feiert aber nicht nur den 1. Platz bei den Herren-Clubs und in der Einzelwertung, sondern auch am 11. März 2011 sein zehnjähriges Bestehen. Deshalb will der Club im kommenden Jahr die Stadtmeisterschaft ausrichten. Über ausreichende Erfahrung verfügen die jungen Kegler, denn bereits im Jahr 2005 richteten sie mit großem Erfolg die Kegelstadtmeisterschaft von Balve aus.
Bei den Damen setzten sich abermals die Titelträger aus Langenholthausen durch. Mit deutlichem Abstand verwiesen die Seriensieger „El Gossos” (1 741 Holz) die „Flotte Gosse” (1 642) auf Rang 2. Die Bronzemedaille sicherten sich die „Hönneschwalben” vor „Plan B”. Das Besondere: Beide erreichten 1 639 Holz.
In der Damen-Einzelwertung gab Jutta Habbel von „El Gossos” in diesem Jahr die Richtung vor. Mit 396 Holz setzte sie sich mit 19 Holz Vorsprung auf den 1. Platz. Die Ränge 2 und 3 gingen an Monika Grote („Die Superschüsse”) sowie Petra Rose („Flotte Gosse”).
Bei den „Gemischten Clubs” schaffte es der Kegelclub „Räumkommando” doch noch an die Spitze. Mit 1 950 setzten sich die Keglerinnen und Kegler gegen die „Frischlinge” durch, die es auf 1 934 Holz brachten. Platz 3 ging an die „Gipfelstürmer” (1914 Holz).
Auch in diesem Jahr gibt es eine Aufschreiberwertung für die Herren und Damen. Bei den Herren machte Simon Stüeken den Triumph für den Kegelclub „Kackstuhl” perfekt, denn er setzte sich mit 127 Holz gegen Manuel Kinski (119 Holz) und Markus Niehoff (119 Holz) durch.
Siegerehrung in der Schützenhalle Langenholthausen
Die beste Aufschreiberin ist Regina Hesse mit 104 Holz, vor Britta Botermann, die es auf 96 Holz brachte und Monika Rademacher mit 94 Holz. Sie alle werden vom Ausrichter „Mach Wech” sicherlich mit einem Geschenk bedacht, und zwar während der Siegerehrung, die am kommenden Samstag, 20. März, in der Schützenhalle Langenholthausen stattfindet.
Ab 19 Uhr ist Einlass zur großen Kegler-Party und um 19.30 Uhr beginnt die Siegereherung. Weil der Schirmherr der Kegelstadtmeisterschaft, Bürgermeister Hubertus Mühling, aus terminlichen Gründen absagen musste und allem Anschein nach auch seine Stellvertreter verhindert sind, nehmen Willi Hermann und „Oskar” Müller vom Kegelclub „Mach Wech” die Siegerehrung vor.
Johannes Stüeken und Jutta Habbel eröffnet Tanz
Im Anschluss daran wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, auch an der Cocktail-Bar, die die Ausrichter eigens im neuen Kaminraum der Langenholthauser Schützenhalle eingerichtet haben. „Gegen 23 Uhr nehmen wir die Verlosung vor, denn jeder Club bekommt unentgeltlich ein Los von uns. Zu gewinnen ist beispielweise ein 30-Liter-Fass Bier oder ein komplettes Abendessen für alle Clubmitglieder”, sagt „Oskar” Müller, der im Namen von „Mach Wech” alle Nichtkegler zur großen Kegler-Party in die Schützenhalle in Langenholthausen einlädt.
Für die Musik sorgt an diesem Abend DJ Günther. Er legt auch nach der Siegerehrung jene CD auf, mit der die beiden Stadtmeister Johannes Stüeken und Jutta Habbel den Tanz eröffnen werden.
11:13
....und Ausrichter war auch nicht ein Kegelclub aus Garbeck, Langenholthausen, Beckum, Volkringhausen oder Eisborn.
Und Pfarrer Dr.R. ist ja auch nicht mehr da - ach so, der hat ja gar nicht gekegelt.....
17:04
Ooh! Die Kegelstadtmeisterschaft 2010 hat also doch stattgefunden. Alle Leser der WP oder DerWesten werden sich freuen, auch in diesen Medien endlich mal wieder Informationen zu diesem doch immer wieder spannenden Wettkampf zu finden. Schade das hier neben einer kurzen Mitteilung, in der die Sieger bekannt gemacht wurden, nur noch der abschließende Bericht mit Bekanntgabe der Sieger zu finden ist. Schön wäre es gewesen, auch während der letzten Wochen hin und wieder einen Zwischenbericht lesen zu können. Nicht alle Kegler und interessierten Leser haben Zugang zum Internet. Die älteren Leser werden sich noch gerne an frühere Zeiten erinnern, in denen ausführlich in der Presse berichtet wurde. Aber Kegler sind vielleicht nicht so interessant wie Schützen, Fußballer oder ...