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50 000 Euro in Halle investiert

16.03.2010 | 09:00 Uhr
50 000 Euro in Halle investiert

Garbeck. Die Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck verfügt trotz der hohen Investitionen in die Schützenhalle über eine sehr gut gefüllte Kasse. Dies ließ Schatzmeister Jochen Voigt am Sonntagabend die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung wissen.

Bevor Voigt viel Lob von den Schützenbrüdern erntete, legte er die Bilanz des ideellen und des wirtschaftlichen Vereins vor. Dabei erwähnte er auch, dass die Schützen im Vorjahr weit mehr als 50 000 Euro in den Erhalt der Schützenhalle investierten. „Wir haben zwar im Jahr 2009 noch 45 000 Euro mehr ausgegeben als wir eingenommen haben, aber das konnte wir uns aufgrund unserer Rücklagen vom Kreisschützenfest 2008 auch erlauben”, bilanzierte Voigt mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen.

Der Schatzmeister ging nicht nur auf die gute finanzielle Lage der Schützenbruderschaft ein, sondern auch auf die Verhandlungen mit der Stadt Balve. Die wollte, wir berichteten exklusiv, den Pachtvertrag für die Schützenhalle nur um 15 Jahre verlängern. Auf Intervention des Schützen-Vorstandes änderte der Rat der Stadt Balve jedoch seine Meinung und unterzeichnete gemeinsam mit der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck einen Kontrakt mit einer Laufzeit von 30 Jahren und somit bis 2041. „Jetzt haben wir ausreichend Zeit, und können uns Gedanken darüber machen, was mit der Halle passiert”, erklärte der Schatzmeister, der nicht ausschließt, dass die Schützenhalle vielleicht doch noch den Besitzer wechselt. Bisher gehört das Gebäude, das die Garbecker Schützen so intensiv saniert haben, dass die Energiekosten drastisch gesunken sind, der Stadt.

Abgesenkt wird auch die Hallenmiete, und zwar für die Schützenbrüder und die Dorfvereine. Mussten bisher für die Nutzung der kompletten Halle 400 Euro bezahlt werden, reduziert sich dieser Betrag ab sofort auf 270 Euro. Für die Schützenhalle ohne Speiseraum sind 200 Euro zu entrichten. Die Schützenhalle ohne Speiseraum und Küchenbenutzung kostet jetzt 180 Euro. Für den Speiseraum mit Küchenbenutzung erhebt die Bruderschaft einen Betrag von 130 Euro. „Auf die Hallennutzungsgebühr kommen zusätzlich die Nebenkosten”, sagte Voigt, der ebenso wie der Vorstand einstimmig entlastet wurde. „Jochen hat wieder einmal exzellente Arbeit geleistet”, lobten Brudermeister Bernward Lösse und Kassenprüfer Andreas Schulte den Schatzmeister.

Richard Elmerhaus

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