Wildwald lockt mit Mix aus Licht, Feuer-Artistik und Tanz
17.03.2010 | 19:20 Uhr 2010-03-17T19:20:00+0100
Vosswinkel. Mit einer ganz neuen Veranstaltung unter dem Titel „Waldlichter” wartet der Wildwald Voßwinkel am letzten April-Wochenende (23. bis 25. April) auf. Ein Mix aus Effektbeleuchtung, Feuer-Artistik, Schattenspielen und Tanz-Performance erwartet die Gäste.
Statt des bisher üblichen Frühlingsfestes, das tagsüber mit einigen Aktionen die Besucher anlockte, setzt der Wildwald nun an allen drei programmgleichen Veranstaltungstagen auf imposante Lichtinszenierungen in den Abenstunden (jeweils von 18 bis 24 Uhr). So werden mit Hilfe der Neheimer Firma Eventvision zahlreiche Bäume des Wildwalds in verschiedenen Lichtfarben angestrahlt, womit auch der farbenprächtige Frühling symbolisiert werden soll. Um dies erleben zu können, beschreiten die Besucher einen Waldweg, an dem einige Stationen wie der botanische Wald oder der Sumpfpfad mit Waldlichtern illuminiert werden.
Zuvor können sich die Gäste im Wildwald-Eingangsbereich und auf der Seebühne von der Feuerkünstlerin „eSteffania” begeistern lassen. Ihre Show verbindet Feuerartistik und Schattenspiele. „Filigrane Feuerfächer, schwebende Stäbe und wirbelnde Feuerseile verschmelzen im Tanz eSteffanias zu beeindruckenden Mustern und bewegten Lichtspielen”, schreibt der Wildwald.
Außergewöhnlich wird auch der Auftritt der Tänzerin „Visiona” sein, auf deren wehendes Gewand farbenprächtige Bilder projiziert werden. Visiona wiederbelebt den alten Serpentintanz , mit dem sie bereits in der RTL-Fernsehreihe „Supertalent 2009” das Publikum begeisterte.
Wie beim früheren Frühlingsfest setzt der Wildwald aber auch bei der Veranstaltung „Waldlichter” auf ein Programm, das auch den kleinen Gästen viel Spaß macht. So tritt der „Rhythmus-Clown Stäx” zunächst auf der Seebühne und dann später noch mal auf der Waldbühne auf und animiert das Publikum zu einem gemeinsamen Rhythmus-Erleben. Auch die gastronomische Versorgung der Besucher ist im Waldlichter-Programm integriert. So werden abends in einer Waldbar die durch Schwarzlicht angestrahlten Getränke leuchten.
Mit Lichteffekten wartet auch das Zeltdach im Wildwald auf: Unter einem „illuminierten Himmel” erleben die Gäste Geschichten-Erzähler zum Thema Frühling.
Der Kartenvorverkauf für „Waldlichter” hat bereits begonnen. Karten gibts im Wildwald Voßwinkel, 02932/972325 (Montag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr) oder im Internet unter www.wald-lichter.de Hier sind auch die differenzierten Eintrittspreise im Vorverkauf und an der Abendkasse zu sehen.
Der Wildwald erwartet an den drei Tagen insgesamt etwa 10 000 Besucher.

19:19
Nun mal keine unnötige Aufregung, alles ist gut! Wer nicht da war, kann sich meiner Meinung nach kein Urteil erlauben! Es gab keine Horden trampelnder Besucher und gegrölt hat auch keiner. Während unserer Anwesenheit habe ich keinen gesehen, der die Wege verlassen hat. Alle sind, wie erbeten, auf den Wegen eines kurzen Rundwege geblieben, was man bei den Geocachern anscheinend häufig nicht der Fall ist. Die Musik war übrigens auch nicht laut und das Licht in keiner Weise grell oder störend, alles war somit wohlorganisiert und hat meiner Meinung nach dem Wald nicht geschadet. Das Großwild hat übrigens von dieser Veranstaltung nichts mitbekommen, da nur der Eingangsbereich einbezogen war! Dem Wildwald Profitgier und Naturschutz nur als Mittel zum Zweck vorwerfen kann man im übrigen nur, wenn man den Betrieb nicht kennt. Der Wildwald hat leider, wie andere Betriebe auch, das Problem, dass er sich finanzieren muss und demzufolge betriebswirtschaftlich sinnvoll geführt werden muss. Er ist folglich kein Subunternehmen der Caritas! Viele Leute kommen gerne in den Wald und wissen die Arbeit dort zu schätzen, sie können nicht alle auf dem Holzweg sein!!! Also: Immer schön locker bleiben...
17:25
Was mir ein wenig mehr Sorgen macht, Presseerklärungen vom Wildwald werden als redaktionelle Beiträge getarnt an verschiedene Anzeigenblättchen und Tageszeitungen lanciert und dort scheinbar ohne redaktionelle Bearbeitung und Recherche abgedruckt.
Oder wie kann es sein das innerhalb weniger Tage zwei, bei halbwegs näherer Betrachtung, widersprüchliche Berichte der Wildwaldbetreiber über angebliche wildschädigende Geocacher und andererseits eine so tolle Lightshow mit Horden trampelender und grölender Ausflügler einen so komplett gegensätzlichen Tenor haben?
Ich bin ein wenig entsetzt das meine Tageszeitung sich so vor einen komerziellen Karren spannen läßt!
Wenn die Lokalredaktionen von WR und WP so abgespeckt sind, dass eine fünfminütige Recherche nicht möglich ist um den Sachverhalt mal eben abzuklären, warum sollte ich dann für eine Zeitung bezahlen, die nicht mehr leistet als unser wöchentliches Anzeigenblatt?
16:15
Könnte man denn diese Veranstaltung nicht rechtlich verbieten? Das Wild im Wald wird doch durch solche Beleuchtung zu dieser Zeit zu Artuntypischen Verhalten motiviert und mal sowas von durcheinander gebracht dass man hier doch den Tierschutz einschalten sollte...
12:25
Da freut sich das Wild sicher über die Horden von Besuchern die da kommen... Ich denke ich schau mir das ganze mal an um vorher - nachher Fotos zu machen. Vielleicht bietet sich ja gleich noch die Gelegenheit den ganzen Müll danach durch eine Aktion wieder ein zu sammeln, den die Gäste hinterlassen.
Sich dann aber eine Woche vorher über Leute aufzuregen die den Wald kaum betreten ist doch ein wenig übertrieben... Aber da lockt sicherlich eine neue Geschäftsidee hmm? Aber kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: Sie sollten nicht selber auf die Idee kommen eigene Caches aus zu legen und dann dafür Eintritt zu verlangen... der Schuss könnte nämlich nach hinten los gehen...
Herzlichst
Fagris
12:05
10.000 Besucher, Musik bis Mitternacht und unnatürliche Flutlichter in einem Naturschutzgebiet?
Da sollen doch wohl nur die Finanzen des Betreibers geschützt werden und nicht die Natur.
So was sollte verboten werden!
Dass DER WESTEN das auch noch mit einem positiven Beitrag gut heisst.
Schade, Schade.
21:13
Wie in den vorhergehenden Kommentaren richtig erkannt werden vor keinen 2 Wochen die Störungen im Wald durch Geocaching angeprangert. Und dann so ein Spektakulum geplant? Das soll noch einer Ernst nehmen ??? Siehe Bericht:
http://www.derwesten.de/wp/region/Geocacher-stoeren-den-Frieden-im-Wildwald-Vosswinkel-id2687398.html
20:43
Ja, die Natur scheint dem Veranstalter egal zu sein, Hauptsache der Profit stimmt. Tja, und so´n paar verrückte Geocacher bringen halt einfach nix ein.
Und mit den Artikeln sind sie auf den gelungenen Feldzug gegen das Caching aufgesprungen und machen so nebenbei noch Werbung für ihr Spektakel.
20:27
Dem pflichte ich bei, Neheimer. Das ist schon eine unerträgliche und fadenscheinige Doppelmoral.
11:47
Hallo Neheimer,
ganz Ihrer Meinung!
21:21
Nachts beleuchtete Bäume im Wald, dazu 10000 Besucher, bringen Insekten und Tiere natürlich nicht so durcheiander wie ein paar Geocacher.
Bei dem vor einer Woche beanstandeten und inzwischen archiviertem Cache waren 58 Besucher in über einem Jahr.
Das Unternehmen Wildwald zielt nur auf Profit. Naturschutz ist dort nur ein Mittel zum Zweck.