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Handball: Verbandsliga

Ohne Spannung

13.05.2012 | 20:03 Uhr
Ohne Spannung
Foto: Gerhard Schypulla/ WAZ FotoPool

Recklinghausen. Die HSG Gevelsberg-Silschede steigt in die Oberliga auf, der TuS Bommern und die HSG Lüdenscheid steigen in die Landesliga ab. Das sind die Entscheidungen in der Handball-Verbandsliga, die noch bis zum letzten Spielzeit offen waren. Für den HSC Eintracht Recklinghausen bot die Rückrunde und vor allem die Schlussphase der Spielzeit dagegen kaum noch große Spannung. Dazu passte auch das abschließende Saisonspiel gegen den TuS Ferndorf II. Die Mannschaft von Trainer Frank Herrmann unterlag am Ende deutlich mit 27:36 (14:16). Dass sich der Zuschauerzuspruch in der Heinrich-Auge-Halle in Grenzen hielt, hing aber nicht nur damit zusammen. In Berlin soll es irgendein Fußballspiel gegeben haben.

Den Klassenerhalt, vor der Saison das Primärziel, hatten sich die Recklinghäuser nicht zuletzt auch dank einer äußerst starken Hinrunde schon frühzeitig gesichert. Dass es jedoch nicht für ganz oben reichen sollte, hatte sich ebenfalls relativ schnell abgezeichnet. Zu oft musste der HSC in der Rückrunde mit einem Rumpfteam auflaufen und auch gegen Kellerteams teilweise heftige Pleiten einstecken. In Bestbesetzung, also mit dem Großteil der A-Jugendlichen sowie einem Leistungsträgern wie Markus Witkowski, hielt nicht nur Westerholts Coach Uwe Bekston die Eintracht für eine der, wenn nicht sogar die stärkste Mannschaft der Liga. Am Ende wurde es Platz sechs, auch weil die vier letzten Begegnungen allesamt verloren wurden. Unter anderem auch gegen das bereits vor dem letzten Spieltag als Absteiger feststehende Schlusslicht ATV Dorstfeld.

Die Geschichte der Begegnung mit Ferndorf, das im Gegensatz zum HSC eine sehr schwache Hinrunde gespielt hatte, zuletzt aber nur in einer der abschließenden neun Partien das Nachsehen hatte, ist schnell erzählt. Die erste Hälfte verlief ausgeglichen. Die Mannschaften trafen sich auf Augenhöhe. Ins Hintertreffen brachte den HSC nur immer wieder die mäßige Chancenverwertung. Beim Seitenwechsel führten die Gäste so mit 16:14. Zu Beginn des zweiten Durchgangs lief dann erstmal wenig zusammen bei der Eintracht und Ferndorf konnte sich absetzen. Ein wenig Spannung kam dann doch noch einmal auf. Der HSC setzte zur Aufholjagd an und schien in der Lage zu sein, zumindest ein Unentschieden zu erreichen. In den Schlussminuten wurde aber aus einer „normalen“ Pleite eine deutliche. In der nächsten Saison wird das Team ein völlig anderes Gesicht haben. Das Gros der A-Jugendlichen geht, vier Zugänge stehen fest. Thomas Onnebrinks handballerische Zukunft ist noch offen. Die Vorbereitung wird er aber wohl beim HSC bestreiten.

Stefan Müßner



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