Kaan muss nach Lotte
06.04.2009 | 18:09 Uhr 2009-04-06T18:09:00+0200Erbost reagierten gestern die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten FC Kaan-Marienborn, nachdem der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) das Westfalenpokal-Halbfinale am Ostermontag, 13. April (15 Uhr), endgültig terminierte.
Gespielt wird beim drei Klassen höher angesiedelten Regionalligisten Sportfreunde Lotte.
„Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Das stand auch schon länger fest. Die kleinen Vereine haben beim Verband überhaupt keine Lobby”, schimpfte Kaans Geschäftsführer Rolf Werner Viting.
Warum der klassentiefere Klub kein Heimrecht in Westfalen erhält, wird ewig ein Geheimnis der Funktionäre in Kaiserau bleiben.
Viting wies noch darauf hin, dass die Stadt Siegen den Känern das Hofbachstadion als Austragungsort angeboten habe. Das Leimbachstadion sei wegen Überbelastung nicht infrage gekommen.
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Für Kaan-Marienborn kann es nur gut sein in Lotte zu spielen. Die Sportfreunde haben einen Schnitt von 1.200 Zuschauern pro Heimspiel, zuletzt waren sogar 1400 Zuschauer im Stadion, bei Marienborn bei gutem Wetter 100. Dadurch dass das Eintrittsgeld geteilt wird ist es so für beide Vereine am besten. Zudem hatte Lotte bis jetzt nicht ein einziges Heimspiel im Pokal.
Gut das der Verband richtig entschieden hat so kommt am meisten für beide Vereine rum. Und eine schöne Fahrt mit der 2. 3. Mannschaft + A-Jugend nach Lotte wo das neuste und modernste Stadion der Regionalliga steht ist doch auch nicht zu verachten. Meine Empfehlung Hauptribühne oder Oberrang West.