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Roosters lassen jetzt die Bärte sprießen

09.03.2008 | 23:29 Uhr

Iserlohn. (MT) Das "vierte Drittel" gab einen Vorgeschmack auf das, was noch auf die Iserlohn Roosters zukommen wird. ...

... Mit Standing Ovations wurde das Team gestern nach dem 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gegen die Straubing Tigers von 5000 begeisterten Fans verabschiedet. Das Ende der DEL-Hauptrunde leitet ein neues Kapitel Iserlohner Eishockey-Geschichte ein.

Voll blieb es in der Halle, als die Fan-Klubs Spielern und Trainern Fotoalben einer bislang tollen Serie überreichten. Waren es früher stets "Saison-Kehraus-Geschenke", so handelte es sich diesmal "nur" um Zwischenberichte, denn mit dem Erreichen des Play-off-Viertelfinals nehmen die Roosters erstmals an der heißen Saisonphase teil - ab jetzt können bei den Cracks die Play-off-Bärte wachsen.

"Ihr könnt in Urlaub fahr'n!", spotteten die Fans unterdessen Richtung Straubing Tigers, für die die Saison beendet ist - ein Gefühl, das bislang auch den Sauerländern alljährlich widerfuhr. Diesmal aber durften sie euphorisch sein: "Kühe! Schweine! Meisterschaft", dichteten sie kurzerhand einen bei Auswärtsspielen häufig zu hörenden Schmähruf um. Und: "Frankfurt, wir kommen!"

Denn die Lions sind - wie erwartet - Gegner im Viertelfinale. Am 18. März startet Iserlohn in der hessischen Metropole. Dann folgen im 48-Stunden-Rhythmus Spiele mit wechselndem Heimrecht. Da vier Siege nötig sind, sind den Roosters Heimspiele am 20. März (Gründonnerstag) und am 24. März (Ostermontag) sicher.

Der Run auf die Tickets für das zweite Heimspiel war am Samstagmittag nahezu genauso groß wie am vergangenen Dienstagabend. Für die jeweiligen Auswärtsspiele stellen beide Vereine den Gästefans 500 Stehplatz- und 30 Sitzplatzkarten zur Verfügung. Der Verkauf läuft bereits im Internet.

Von Beginn an herrschte gestern Nachmittag in der erneut ausverkauften Eissporthalle Partystimmung, die sich nach dem Match bei Freibier auf dem Eis fortsetzte. Spieler und Trainer waren umgeben von Menschentrauben auf der Jagd nach Schnappschüssen, Autogrammen und Gesprächen.

Zuvor hatten beide Teams für einen unterhaltsamen Sonntagnachmittag gesorgt, phasenweise ging es sogar mit einigen Boxeinlagen sehr intensiv zu. Eine ungewöhnliche Ehre erfuhr der in der letzten Zeit nur sporadisch eingesetzte vierte Angriffsblock, der diesmal zur "Starting Six" gehörte und einen sehr engagierten Eindruck hinterließ - siehe auch Regionalsport Iserlohn Roosters - Straubing Tigers 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) Iserlohn Roosters: Maracle - Pyka, Dück; Traynor, Buckley; Schmidt, Blanchard - Martens, Potthoff, Schymainski; Sulkovsky, Wren, Tapper; Beechey, Hock, Wolf; Ready, Kavanagh, Roy.

Straubing Tigers: Janka - Skolney, Retzer; Stefan Wilhelm, Canzanello; Elfring, Lehner - Jocher, Abstreiter, Dunham; McPferson, Couinard, Meloche; Menauer, Bassen, Thomas Wilhelm.

Tore: 1:0 (28:15) Beechey (Sulkovsky, Traynor; 4-5), 1:1 (29:33) Chouinard (Elfring, Bassen; 5-4), 2:1 (35:08) Wolf (Beechey, Blanchard; 5-3), 3:1 (44:43) Kavanagh (Roy, Traynor; 5-4).

Schiedsrichter: Looker (USA) und Oswald (Bad Wörishofen). - Strafminuten: Iserlohn 20, Straubing 24 plus 10 + 10 (Jocher). - Zuschauer: 4967 (ausverkauft).



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