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28. MCM-Waldlauf

Marquardt läuft im Wald allen davon

05.08.2012 | 21:47 Uhr
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Gratulation zum Sieg direkt nach der Zielankunft: Hans-Jürgen Kasselmann (links), zweiter Vorsitzender den Marathon-Clubs Menden, und Christof Marquardt, der die 28. Auflage des Josef-Kaderhandt-Waldlaufs gewinnen konnte. WP-Foto: Alex Bonsendorf

Menden. Christoph Marquardt machte nicht unbedingt den Eindruck, als habe in der Waldemei viel Kraft gelassen. Der Sieger des 28. Josef-Kaderhand-Waldlaufs wirkte erstaunlich frisch, die Strapazen der 20 Kilometer hatten bei dem Langstreckler aus Welver kaum Spuren hinterlassen. „Es ist alles gut“, sagte er kurz nach seiner Zielankunft und freute sich zudem über eine ordentliche Zeit.

„Ich wollte unter 1:20 Stunden bleiben, das habe ich geschafft“, stellte Marquardt fest und nickte zufrieden, als ihm eine „1:17:14“ mitgeteilt wurde. Der für den TV Oelde startende Bankangestellte, der sich derzeit auf die westdeutschen Marathon-Meisterschaften am 9. September in Münster vorbereitet, hatte sich sofort an die Spitze gesetzt und konnte dem Feld mit zunehmender Dauer enteilen. Marquardt, der zum ersten Mal die Traditionsveranstaltung des MCM wahrgenommen hatte, ließ sogar durchblicken, dass es ihm der berüchtigte Rundkurs gefallen habe.

Natürlich erwähnte der Sieger jenen Regenguss, der kurz nach dem Start für eine kleine Abkühlung gesorgt hatte – nicht nur für ihn, sondern für alle Protagonisten, die am Samstagnachmittag auf die Piste gegangen waren. „Das kam gerade recht, vielleicht war ich deshalb so schnell unterwegs“, meinte Sascha Ternes (SV Holzen), der es mit über sieben Minuten Rückstand als Zweiter geschafft hatte. Und er überraschte mit der Feststellung, dass es erst sein dritter Wettkampf überhaupt und der zweite Start beim MCM-Waldlauf gewesen sei.

Josef-Kaderhandt-Waldlauf

Ternes konnte dabei gestandene Läufer hinter sich lassen – auch Stefan Niemietz, der kaum eine der zurückliegenden Auflagen ausgelassen hat und nun die Gratulationen für seinen dritten Platz, aber auch für eine Zeit von 1:26:17 Stunden entgegen nehmen durfte. „Ich hatte jedoch Probleme, überhaupt in Tritt zu kommen. Erst nach ungefähr drei Kilometern lief es besser“, beschrieb der MCM-Athlet seinen Lauf auf der Hausstrecke, die er diesmal etwas langsamer als im Vorjahr absolviert hatte – mit 1:26:02 Stunden wurde Niemietz damals Achter, 2010 lief er mit einer starken „1:19:20“ sogar auf Platz zwei.

Zur schnellsten Frau avancierte indes Sonja Vogt. Die für LG Olympia Dortmund startende Iserlohnerin sicherte sich nach 1:30:53 Stunden den neunten Rang in der Gesamtwertung. „Ich bin vor einigen Jahren schon einmal hier gelaufen, schon damals hat es mir in der Waldemei mit diesem wunderbar bergigen Kurs gefallen“, sagte sie.

Übrigens: Vor Sieger Christof Marquardt überquerte Fabian Quent die Ziellinie. Der MCM-Athlet war einer von drei Läufern des gastgebenden Vereins, die die Herausforderung in der Waldemei als Staffel absolviert hatten. „Diese Steigungen sind schon heftig, die möchte ich nicht ungedingt dreimal laufen müssen“, meinte der von Simon Quent per Fahrrad begleitete Schlussläufer, zuvor hatten Johannes Kemper und Janosch Schroeder jeweils eine Runde in der Waldemei gemeistert.

Eberhard Tripp

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