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NRW-Meistertitel für René Dörmbach

07.06.2010 | 18:32 Uhr
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Harsewinkel. Konträrer hätte das Fazit nach einem Triathlon-Wettbewerb nicht ausfallen können. In der mittlerweile zwölfjährigen Vereins- und Triathlongeschichte des Radsport-Club Lüdenscheid 98 lagen Sieg und Frust bei den Bergstädtern nie enger beieinander als am Sonntag im ostwestfälischen Harsewinkel beim 23. Pflüger-Triathlon.

Zunächst das Positive: RCL-Athlet René Dörmbach gewann in seiner Altersklasse (AK 25) den Meistertitel in der parallel zur NRW-Liga- Mannschaftswertung ausgerichteten Nordrhein Westfälischen Meisterschaft über die Olympische Distanz von einem Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren und zehn Kilometer Laufen in einer Zeit von 1:50:18 Std. (14:40 – 59:43 – 35:55 min.) und ist damit NRW-Meister.

Schmale gibt auf – Rote Karte für Sinderhauf

In der Gesamtwertung der NRW-Meisterschaft belegte Dörmbach den zweiten Platz. Er musste lediglich einem „alten Bekannten“ den Vortritt lassen: Uwe Kappelhoff vom SC Bayer 05 Uerdingen, der seinerzeit den 1. Herscheid-Triathlon gewann, holte sich den NRW-Titel über die Olympische Strecke.

In der Teamwertung der NRW-Liga kam Dörmbach mit dieser Zeit auf den dritten Rang; hinter Evert Scheltinga auf Platz eins, ebenfalls vom SC Bayer 05 Uerdingen, und eben Uwe Kappelhoff. Mit ca. dreieinhalb Minuten Abstand dahinter folgte Christian Maul mit einer Zeit von 1:53:58 Stunden auf Platz 26. Maul ragte zudem noch mit der schnellsten Laufzeit des Tages in 34:45 Minuten heraus ! Und dann? Dirk Sinderhauf wäre etwa im Bereich um Platz 30, knapp hinter Maul, ins Ziel eingelaufen, doch eine Disqualifikation mittels direkt erhaltener Roter Karte wegen Windschattenfahrens auf der Radstrecke war für den RCL zu diesem Zeitpunkt bereits die zweite schlechte Nachricht vom Wettkampfverlauf. Denn zuvor musste Dirk Schmale aufgrund von Magenproblemen aufgeben, so dass lediglich Dörmbach und Maul in die Wertung für die NRW-Liga kamen. Auch einen Tag später war Dirk Sinderhauf gefrustet über seine Disqualifikation: „Das war reine Willkür. Eine Zeitstrafe hätte ich akzeptiert, aber eine direkte Disqualifikation war nicht o.k..“

Der RCL belegte mit der Platzziffer 172 somit den zwölften Platz von 18 Teams und blickt nun für die kommenden Wettbewerbe, wenn auch zunächst noch mit einem gewissen Sicherheitsabstand, auf die Abstiegsränge.

Thomas Geitmann

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