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Welch ein Wechselbad für die Olper U16

15.01.2010 | 17:06 Uhr
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Olpe. Nur eine Nacht währte die Freude der weiblichen U16-Volleyballerinnen und deren Betreuer vom VC SFG Olpe über den - scheinbaren - Einzug in die entscheidende letzte Runde auf dem Weg zu den Westdeutschen Meisterschaften.

Die 24 besten Mannschaften aus sechs Oberligen, aufgeteilt in sechs Vierergruppen, wollten das Ticket für die letzte Hürde vor den NRW-Titelkämpfen zu lösen. Während sich die SFG-Mädchen auf den Weg nach Moers begaben, blieben aber fünf Teams auf Grund der Witterungsproblematik zu Hause. Und genau dies könnte das Aus für den Olper Volleyball-Nachwuchs bedeuten.

Platz zwei - ein Pyrrhussieg?

Zunächst zum Sportlichen: Dem Moerser SC boten die Olper Mädels zwar beim 0:2 nicht ernsthaft Paroli, aber die ebenfalls hoch gehandelten Mädchen des SV Rotweiß Röttgen (2:0) wie auch der überforderte Nachwuchs der SG Sendenhorst (2:0) mussten die Überlegenheit der jungen SFG-Truppe anerkennen. Das Ergebnis war Platz zwei - damit glaubte die Olper Delegation die Qualifikation für die letzte Entscheidung vor den Titelkämpfen geschafft zu haben. Doch wird es zum Pyrrhussieg?

Denn: Es sind sechs Gruppensieger qualifiziert plus fünf der sechs Gruppenzweiten. Bei Durchführung aller Spiele wäre SFG praktisch weiter, aber die Spiele der Mannschaften gegen die nicht erschienenen Gegner in den anderen Gruppen wurden alle mit 2:0 (25:0, 25:0) gewertet. Und das bedeutete für SFG bei fünf Mannschaften mit gleichem Punkt- und Satzverhältnis: schlechtester Zweitplatzierter. Alles andere als eine sportliche Lösung.

Josef Basch will dies nicht hinnehmen

SFG-Chef Josef Basch will dies so nicht hinnehmen. „Ich habe schon mit dem Bezirks- und Verbandsjugendspielwart gesprochen, noch ist weder in der einen noch in der anderen Richtung etwas entschieden”, läuft in Hünsborn das Telefon heiß, doch zunächst einmal spricht die Spielordnung gegen die von „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt” getroffenen Franziskus-Mädchen, die in Moers in folgender Bestzung antraten: Alina und Sarah Alfes, Kristin Bürger, Katharina Gerhard, Lena Hennecke, Jessica Herzel, Sabrina Jung, Kim Müller.

lup

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