SV 04 Attendorn gewinnt das Masters
14.03.2010 | 21:13 Uhr 2010-03-14T21:13:00+0100Kirchhundem. SV 04 Attendorn heißt der Sieger des 4. Hallenkreis-Masters der Altligafußballer. In Kirchhundem gewannen die Hansestädter das Endspiel gegen die DJK Bonzel verdient mit 4:2.
Paul Theibach von der Krombacher Brauerei überreichte unter dem Jubel der über 300 Fans den Wanderpokal an den Gewinner. Außerdem gab es Geldpreise für die ersten Vier.
Carsten Gries zum Zweiten
Die beiden besten Mannschaften erreichten verdientermaßen das Finale. Kurios: Carsten Gries, Spielertrainer der ersten Mannschaft der DJK Bonzel, stand zum zweiten Mal in einem Altliga-Kreiendspiel. Bei der Premiere in Lennestadt gewann er mit dem FSV Helden. Dieses Mal hatte er nur die Hand am Cup.
Im Endspiel 2010 machte Manuel Pursian den Unterschied. Mit acht Toren wurde er Torschützenkönig des Hallen-Masters.
Manuel Pursian macht den Unterschied
Pursian glich im Finale auch die Bonzeler Führung nach dessen Blitzstart aus. Markus Kramer hatte die DJK nach vorn gebracht. Ralf Arens, Branco Tomic und erneut Manuel Pursian machten den Sack zu. Der Treffer zum 4:2 von DJK-Kapitän Christoph Allebrodt war nur noch Kosmetik.
Allebrodt, der Bonzeler Spielführer, zeigte bei der Siegerehrung Größe. Er nahm sich das Mikro und gratulierte dem Sieger Attendorn zum verdienten Sieg. „Wir haben Gas gegeben, aber es hat nicht gereicht“, bilanzierte er nach dem Schlusspfiff.
Bonzel ringt Olpe nieder
Die Bonzeler hatten im Halbfinale nach einem Kraftakt den Master-Neuling SpVg Olpe nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 ausgeschaltet. Im anderen Semifinale gewann der SV 04 Attendorn durch einen Doppelpack von Manuel Pursian gegen Titelverteidiger VSV Wenden mit 2:0. Für die SpVg Olpe lief es nach Wunsch. „Wir sind mit unserer ersten Masters-Teilnahme sehr zufrieden, denn wir haben das Ziel Halbfinale geschafft“, so SpVg-Kapitän Björn Schneider.
Sportlich sah es Achim Hoffmann, der Betreuer des VSV Wenden: „Attendorn und Bonzel waren die besten Mannschaften und sind zu recht ganz vorne.“ Er bemerkte aber auch: „Bei diesem Turnier haben noch zu viele Aktive mit gespielt, die noch in den ersten Mannschaften spielen.“
Der Olympische Gedanke „dabei sein ist alles” galt für die Mannschaften aus Elben und Lenhausen: Sie fuhren ohne Punktgewinn nach Hause.
06:51
wenn der vsv mehr aktive aus den eigenen reihen in der 1. hätte könnten die auch mitspielen,
aber die meisten kommen ja aus anderen vereinen. und wenn die über 30 sind gehen die meist zu ihren heimatvereinen zurück.
also nicht rumheulen sondern demnächst mit eigenen leuten in der 1. spielen.
aber dann wahscheinlich nur kreisliga a !