So kann SFG Olpe II die Relegation vergessen
08.02.2010 | 14:46 Uhr 2010-02-08T14:46:00+0100Olpe. Nach der bitteren Pille des 2:3 in der vorgezogenen Landesligapartie gegen das Schlusslicht TV Menden können die Damen des VC SFG Olpe II die Relegation nach oben wohl endgültig vergessen.
Und in dieser Verfassung wäre dies auch ziemlich unangebracht. Was Libera Ines Allani, zuletzt die Zuverlässigkeit in Person, an Selbstkritik übte - „ich kam nie richtig ins Spiel” - kann eigentlich nicht für die gesamte Mannschaft gelten.
Standesgemäßes 3:0 deutete sich an
Denn nach dem schnellen ersten Durchgang (25:16) deutete sich ein standesgemäßes 3:0 an. Doch die Gäste, die mitten im allerdings nicht aussichtslosen Abstiegskampf stecken, schlugen zurück und nutzten die Schwächen der Gastgeberinnen bis zum 26:24.
Kein Selbstvertrauen getankt
Selbst das folgende 25:13 verlieh den Damen von SFG-Coach Ludger Marx nicht das nötige Selbstvertrauen und verspielten schließlich mit 21:25 und 7:15 die letzte halbwegs realistische Chance auf die Aufstiegsspiele.
„Es gab einfach zu viele Schwachpunkte”, konnte Marx in einer ersten Analyse keine Einzelheiten als Ursache benennen. Und weiter auf der psychologischen Schiene: „Vielleicht ist Menden für uns ein Angstgegner, wir haben schon das Hinspiel verloren.” Und damit mag er Recht haben, denn von jetzt acht Punkten holten die Damen vom Rhein allein vier Zähler gegen SFG.
SFG: Ines Allani, Dilara Basoglu, Carolin Clemens, Julia Feldmann, Anna Harnischmacher, Claudia Hempelmann, Theresa Schneider, Laura Schriewer, Kathrin Springmann, Sarah Wolfschläger.
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