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Skaterhockey

Die Siegesserie der Samurais dauert weiter an

05.08.2012 | 19:17 Uhr
Die Siegesserie der Samurais dauert weiter an
Nach zwei weiteren Siegen sind die Samurais auf Platz zwei vorgerückt.

Iserlohn. Ein erfolgreiches Wochenende absolvierte der heimische Skaterhockey-Bundesligist IH Samurai. Beide Heimspiele entschieden die Iserlohner für sich.
IH Samurai Iserlohn - Bissendorfer Panther 9:3 (3:1, 4:1, 2:1). „Es ist schon komisch, dass gegen eine Spitzenmannschaft wie Bissendorf dreißig Minuten zum Sieg reichen“, war Samurai-Trainer Robert Simon nach der Partie selbst ein wenig über den Spielverlauf verwundert.

Dabei lief es von Beginn an wie am Schnürchen für die Iserlohner. Der gut aufgelegte Pascal Poerschke erzielte bereits nach 26 Sekunden die Führung für die Samurais. Fast genau vier Minuten später erhöhte Linke mit einem wuchtigen Schlagschuss für die Hausherren (5.). Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen nach einem Pass vor das Tor zum Anschluss. Torhüter May hatte keine Chance angesichts der kurzen Distanz (7.). Es folgte ein wenig Leerlauf, ehe May mit zwei starken Paraden seinem Team die Führung rettete. Im Gegenzug probierte es Neumann per Bauerntrick, wurde aber regelwidrig gestoppt. Die daraus resultierende Überzahl nutzten die Gastgeber durch Poerschkes zweiten Treffer zum 3:1 (13.).

Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause, doch diese tat den Samurais scheinbar nicht gut. In Unterzahl, Jacobs saß wegen Beinstellens, kassierten sie den zweiten Gegentreffer (24.) und als Linke ebenfalls in die „Kühlbox“ musste, drohte der Ausgleich. Doch die Hausherren überstanden die Unterzahl und mit dem Treffer von Kapitän Wapnewski zum 4:2 (32.) war das Momentum wieder auf der Seite der Samurais. Poerschke krönte seine gute Leistung mit den Treffern drei und vier (33./36.). Kurz vor Drittelende netzte auch Wichern noch einmal ein (40.).

Im Schlussabschnitt ließen es beide Teams ein wenig ruhiger angehen. Kurios: May kassierte einen Treffer von der gegnerischen Torauslinie (54.). Seine Vorderleute präsentierten sich aber weiter torhungrig. Eine schöne Kombination von Wichern und Jacobs schloss Linke ab (56.). In der Schlussminute gelang auch noch der neunte Treffer durch Neumann, Poerschke hatte den Stürmer schön freigespielt.

Trainer Robert Simon war vor allem mit der taktischen und spielerischen Disziplin seiner Mannschaft zufrieden.

IH Samurai Iserlohn - Düsseldorf Rams 11:7 (1:1, 3:3, 7:3). Die Hausherren erwischten einen guten Start. Linke nutzte seine Chance in Überzahl (6.). Doch die Rheinländer schlugen schnell zurück. Ebenfalls in Überzahl erzielten sie den Ausgleich (7.). Sonst verlief das erste Drittel entspannt, die Samurais hatten mehr Zug zum Tor und Pech, als Wichern am Pfosten scheiterte. Eine doppelte Überzahl nach Wiederanpfiff nutzte Linke zur erneuten Führung (21.). Doch wieder zeigten die Gäste Moral und nutzten einen Fehler von Torwart Mende, der den Ball nach vorne prallen ließ, genau auf den Schläger eines Stürmers (28.). Das Spiel nahm Fahrt auf, Wichern wurde vor dem Tor maßgenau bedient und traf aus kurzer Distanz durch die Beine des Keepers (31.). Nur eine Minute später drohte der erneute Ausgleich, doch Mende parierte den von Wap­newski verursachten Penalty sicher. Unhaltbar war dagegen der Schuss eine Minute später. Dieser wurde noch abgefälscht und sorgte für den Gleichstand (33.). Linke besorgte mit seinem dritten Treffer die erneute Führung, nachdem er zuvor den Pfosten traf (38.).

Doch erneut schlug Düsseldorf zurück! Die Samurais erwarteten einen Pfiff der Unparteiischen, stattdessen schlossen die Gästen einen Konter erfolgreich ab (39.). Im letzten Drittel wechselte gar die Führung zu Gunsten der Rheinländer. In Überzahl trafen sie zum 5:4 (43.). Doch die Hausherren drehten nun auf. Dreimal Wichern (46./49./56.), Flanz (51.), zweimal Plate (57./59.) und Neumann (59.) brachten die Samurais auf die Siegstraße zurück. „Wir haben uns heute zum Sieg gequält. Das war der zweite Doppelspieltag und die Jungs waren am Ende auch einfach platt“, so das Fazit von Trainer Robert Simon.

Heiko Cordes


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