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Die bislang erfolgreichste Saison für den HTV

29.06.2012 | 16:37 Uhr
Die bislang erfolgreichste Saison für den HTV
Der HTV-Nachwuchs war so erfolgreich wie noch nie.

Iserlohn. Auf ihre bislang erfolgreichste Saison blickt die Handballjugendabteilung des HTV Sundwig/Westig zurück. Allerdings blieb ihr das i-Tüpfelchen verwehrt. Denn denkbar knapp verpasste die A-Jugend die Qualifikation zur Nachwuchs-Bundesliga.

„Wir haben eine breit angelegte und erfolgsorientierte Jugendarbeit“, nennt Jugendwart Wolgang Pusch die Philosophie des Klubs, der in der abgelaufenen Serie 13 Teams gemeldet hatte. Der weibliche Bereich war von der A- bis zur E-Jugend abgedeckt. „Auch hier leisten wir ganz verantwortungsvolle Arbeit“, streicht Pusch heraus. Untermauert wird das mit einem Novum. Denn erstmals spielen in der neuen Saison zwei HTV-Mädchen-Teams überkreislich. Die A-Jugend, trainiert von Wolfgang Pusch, ist in die Oberliga aufgestiegen und gehört damit zu den 20 besten westfälischen Teams. Und die von Sven Punshon trainierte weibliche B-Jugend hat sich für Bezirksliga qualifiziert, beide Mannschaften bestehen sogar ausschließlich aus Jungjahrgängen.

Herausragend ist die Bilanz im männlichen Bereich, in fast allen Jahrgängen nehmen in der neuen Saison zwei Hemeraner Mannschaften am Spielbetrieb teil. Eine Besonderheit gibt es dabei in der C-Jugend-Bezirksliga. Denn neben der Truppe von Trainer Wolle Pusch spielt eine weitere C-Jugend aus der HTV-Talentschmiede in dieser Klasse. Da das aber nicht erlaubt ist, geht die Mannschaft von Trainer Stefan Flügge unter dem Dach des TSV Ihmert an den Start. Als D-Jugend gewann dieses Team die Südwestfalenmeisterschaft und sicherte sich auch den inoffiziellen Titel des Westfalenmeisters.

Die A-Jugend der abgelaufenen Saison hatte zwar einen personellen Aderlass zu verkraften, dennoch wiederholte sie als Oberligaerster den Gewinn der Westfalenmeisterschaft. Aus diesem altersbedingt nun nicht mehr existierenden Team von Trainer Wolfgang Pusch werden einige Spieler in die erste Mannschaft aufrücken, andere sind zu höherklassigen Klubs im Seniorenbereich gewechselt.

Die neue A-Jugend, die sich als B-Jugend die Vize-Westfalenmeisterschaft gesichert hatte, hat sich schon in den letzten Wochen in den Blickpunkt gespielt. Denn nach einem strapaziösen Qualifikationsmarathon klopfte die Mannschaft von Trainer Alfred Klein an das Tor zur Bundesliga, verlor dann allerdings das allerletzte Entscheidungsspiel gegen Senden. „Das tut natürlich weh“, bedauert Pusch. „Die Bundesliga wäre bestimmt eine ganz heiße Nummer gewesen.“ Und der Klub hätte das Abenteuer auch stemmen können, ist er überzeugt. In der Oberliga will das Team nun in der neuen Serie einen erneuten Anlauf in Richtung Erstklassigkeit unternehmen.

Von Michael Topp



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