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Defensive der Roosters ist der Schlüssel zum Erfolg

27.02.2012 | 17:49 Uhr
Defensive der Roosters ist der Schlüssel zum Erfolg
Nach dem 5:0 gegen Nürnberg steuern die Roosters auf Play-off-Kurs.

Iserlohn.   Die Roosters haben zuletzt mächtig Gas gegeben und sich eine glänzende Ausgangsposition verschafft. Das Saisonziel, das angesichts zahlreicher schwacher Auftritte fast schon außer Reichweite schien, ist nun wieder nah, ganz nah.

5:0, 4:1, 4:1, 5:0 - Die Roosters haben zuletzt mächtig Gas gegeben und sich eine glänzende Ausgangsposition verschafft. Das Saisonziel, das angesichts zahlreicher schwacher Auftritte fast schon außer Reichweite schien, ist nun wieder nah, ganz nah. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Saison in vier Spieltagen nun doch nicht beendet ist, hat zugenommen.

Es wird also bei der Verwunderung über die rätselhaften Leistungsschwankungen bleiben, verbunden mit der Hoffnung, dass dem derzeitigen Hoch nicht wieder ein neues Tief in den verbleibenden Spielen folgt. Eine Nullnummer am so wichtigen kommenden Wochenende könnte die Situation schlagartig ändern.

Schlüssel der aktuellen Erfolgsserie ist primär das Defensivverhalten. Und hier spielt Torhüter Sébastien Caron eine herausragende Rolle. Dessen Verpflichtung war die wichtigste und richtigste Personalentscheidung. Denn gerade in dieser Phase scheinen seine Leistungen den Vorderleuten das so wichtige Selbstvertrauen zu geben und sie zu beflügeln. An ihm wuchs zuletzt die komplette Defensive, an der sich auch die Offensive ausrichten konnte. In der Summe sprangen so zwölf Punkte und 18:2 Tore aus vier Spielen heraus. „Jeder Treffer ist wichtig, am Ende kann das Torverhältnis sogar einen Punkt wert sein“, bringt Trainer Doug Mason diesen Aspekt in die Berechnungen mit ein. Auch hier befindet sich sein Team auf einem guten Weg.

Eine große Hypothek ist allerdings der Ausfall von Mike York, dessen Comeback in dieser Saison als unwahrscheinlich einzustufen ist, selbst wenn das Finale erreicht werden sollte. Denn eine zügige Heilung des Knöchelbruchs muss nicht einhergehen mit einem sofortigen Einsatz nach langer Pause. „Mike fehlte uns natürlich bei den 5:3-Überzahlspielen“, kommentierte Mason die fehlende Ausbeute gegen Nürnberg. „Die Scheibe muss schneller laufen.“ Nun werden vor allem Michael Hackert und auch Thomas Holzmann noch mehr in die Verantwortung rücken. Gegen Nürnberg waren gute Ansätze zu erkennen. „Thomas passt gut zu Dave Spina und Jeff Giuliano“, zeigte sich Mason mit seiner Umstellung zufrieden. Und jede weitere Trainingseinheit soll Fortschritte bringen, um den Ausfall von York, der zweitbester Schütze und viertbester IEC-Scorer ist, wenigstens einigermaßen zu kompensieren.

Michael Topp



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