Siegerfaust nach Winterpause
14.03.2010 | 20:15 Uhr 2010-03-14T20:15:00+0100Hohenlimburg. Sonntag, 14. März, 16:59 im Kirchenbergstadion: Peter Potthoff, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Hohenlimburg 1910, ballt die Siegerfaust. Der 3:1 (2:0)-Sieg gegen SuS Niederschelden war immens wichtig.
Zum ersten Mal in diesem Jahr galt es, eine Pflichtaufgabe zu lösen. Witterungsbedingt sind die ersten drei Spieltage im Jahr 2010 ins Wasser beziehungsweise „in den Schnee gefallen”. Keines der beiden Teams konnte wissen, wo es steht. So gesehen zählen die Punkte für Peter Potthoff doppelt. Der Start ins neue Jahr darf durchaus als gelungen bewertet werden.
„Nach einer derart langen Pause war das heute eine gute Leistung”, freute sich Peter Potthoff. Nur in der ersten Viertelstunde hatte der SV 1910 Probleme, kontrollierte aber anschließend die Begegnung und bot den Zuschauern, die sich bei dem nasskalten Wetter ins Kirchenbergstadion getraut hatten, auch ansehnlichen Fußball. Der Sieg hätte auch ein bis zwei Tore höher ausfallen können, sogar müssen. „Wichtig war aber letztendlich der Sieg”, resümierte Peter Potthoff.
Zum ersten Mal für das Landesliga-Team im Einsatz war das erst 19-jährige Eigengewächs Justin Kunze. „Wir müssen natürlich noch viel mit ihm arbeiten, aber er war stets bemüht und hat sich heute gut eingefunden”, sagte Peter Potthoff.
In den ersten 15 Minuten geriet der SV 1910 ein wenig unter Druck, da Niederschelden durch hohe Laufbereitschaft auffiel und die Räume eng machte. Erst dann staffelte sich der SV 1910 besser, hatte durch Justin Kunze in der 20. Minute die erste große Chance. Er versuchte es aus spitzem Winkel allein, Okumak war in der Mitte etwas besser postiert. Eine Minute später jedoch kam Okumak dann zu seinem Treffer, gewann von der Mittelinie aus das Laufduell gegen Benjamin Reimann und schob die Kugel in die Maschen.
Nach einer halben Stunde spielte Kunze aus der Mitte nach linksaußen auf Okumak, der die Kugel flach Richtung Torraum setzte. Niederscheldens Nico Kraft schob den Ball ins eigene Tor und es hieß 2:0 für den SV 1910.
In der 65. Minute sperrte Ballout den Ball für den herauslaufenden „Zehner” Keeper Nils Langwald. Völlig regelkonform ergatterte er die Kugel vor Julian Gehrer. Schiedsrichterassistent Hüsnü Cesur wollte hier ein Foul gesehen haben und hob die Fahne. Schiedsrichter Oliver Nolte (Bochum) deutete zu Unrecht auf den Punkt, Sven Michel verwandelte zum 1:2.
Die „Zehner” jedoch ließen den Gegner kein Oberwasser gewinnen und sich auch nicht von dem Anschlusstreffer verunsichern. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff stellte Ismail Marjan den Endstand her.
SV 1910: Langwald, Özüsaglam, Kerefidis, Okumak, Ballout (88. Ntontos), Abrini, Marjan, Tursi, Bednarczyk (86. Franz), Kunze (75. Smyrek), Grüterich.
0mitdiskutieren