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Grippewelle grassiert bei A-Ligisten

10.09.2010 | 21:00 Uhr
Grippewelle grassiert bei A-Ligisten
TSK Hohenlimburg Hellas Hagen)

Hohenlimburg. (luz) Eine Grippewelle kursiert bei den heimischen Fußball-A-Ligisten. Fast alle Trainer beklagen erkältungsbedingte Ausfälle.

So muss auch Rupert Gerl, Trainer des SC Berchum/Garenfeld, vor dem Derby beim SV Hohenlimburg 1910 II (Sonntag, 13 Uhr, Kirchenberg) improvisieren, muss er doch auf Thorsten Nierhoff, Tobias Volkmer, Julian Meuer, Marcel Katrakazos und Patrick Stein verzichten. Im Tor wird Joel Sümnick stehen, obwohl er aufgrund einer Stufenfahrt nicht trainieren konnte. „Nach der Niederlage aus der Vorwoche wollen wir in die Erfolgsspur zurückkehren“, fordert Gerl – wohlwissend, dass die „Zehner“ über eine gute Mannschaft verfügen. „Der SV 10 ist stark und wird in der Liga eine gute Rolle spielen“, so Rupert Gerl, der die Begegnung gewinnen möchte, als Minimalziel aber einen Zähler ausgibt.

Recht „merkwürdig“ sieht die Statistik des SV 1910 II aus, auf zwei Siege zum Saisonstart folgten zwei Niederlagen. „Wir müssen wieder punkten“, so Christian Chwalek, der den Fusionsklub beim Pokalspiel gegen Ararat Gevelsberg (10:2) beobachtete. Auch bei ihm sind einige Leute „grippig“, zudem sind Christian Linnestruth verletzt und David Rölleke angeschlagen. „Ich weiß noch nicht, ob ich einen Spieler aus der ersten Mannschaft bekomme“, so Chwalek.

Heimrecht genießt auch der TuS Holthausen am morgigen Sonntag, der um 15 Uhr SV Boele-Kabel auf dem Hegge-Sportplatz erwartet. Am Donnerstagabend nach dem Training war die Welt noch in Ordnung, am Freitagmittag klingelte sich das Handy von TuS-Trainer Klaus Hassenpflug „warm“. „Hinter vier bis fünf Spielern stehen dicke Fragezeichen, die laborieren an einer Grippe“, sagte Hassenpflug, der zudem auf Celal Sirinbay (Arbeit) und Aslan Arik (Muskelfaserriss) verzichten muss. „Ich werde ein wenig improvisieren müssen“, sagte der Coach – einige Spieler aus der Reserve oder der Alten Herren sollten Einsatzbereitschaft signalisieren. Trotz aller personellen Missstände müssen nach der Niederlage aus der Vorwoche bei CVJM Hagen (2:4) drei Punkte her.

Morgen um 15 Uhr bei Polonia Hagen (Sportplatz Waldlust) gibt TSK Hohenlimburg seine Visitenkarte ab. Zufrieden ist man beim TSK nicht, ein Sieg und drei Niederlagen ist bisher zu wenig. Das weiß auch der sportliche Leiter Öztemel Gürer: „Ich dachte, dass die junge Mannschaft schneller in Schwung kommt. Wir müssen den Jungs doch noch etwas Zeit geben, sich richtig einzuspielen.“ Besonders nach dem Heimspiel gegen Hellas/Makedonikos (2:5) haperte es an der Abstimmung – obwohl die Platzherren gut gekämpft hatten. „Wenn wir gegen Polonia ein frühes Tor erzielen, ist dort was drin“, sagte Gürer.

In der Kreisliga A2 reist Trainer Günter Hassenpflug mit dem SC Berchum/Garenfeld II morgen zu BW Voerde (15 Uhr, Sportplatz Tanneneck). Nach der zuletzt enttäuschenden Partie beim SC Obersprockhövel III (1:6) wird er den ein oder anderen Akteur zu einer kleinen Denkpause verdonnern. „Die Jungs können alle Fußball spielen. Der ein oder andere ist aber noch nicht in der Kreisliga A angekommen“, sagte Günter Hassenpflug. Im Tor wird wieder Jan-Philip Weniger stehen, Niklas Braun kehrt in den Kader zurück.

Lutz Risse


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