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Derbyzeit in der Rundturnhalle

19.03.2010 | 20:15 Uhr

Hohenlimburg. (bg) Ein abwechslungsreiches Programm mit starken Gästeteams bieten die Handballer der HSG Hohenlimburg ihren Fans am heutigen Heimspieltag in der Rundturnhalle an.

Schon der Auftakt hat es in sich, denn die erfolgsgewohnte Herren-Reserve, die sich mit zehn Siegen in Folge den zweiten Platz in der Kreisliga gesichert hat, bekommt es um 15.15 Uhr mit dem TV Westfalia Halingen II zu tun – und der gehört zu jenen bislang erst vier Mannschaften, die den zweimaligen Kreisliga-Meister in dieser Saison bezwungen und somit in die Verfolgerrolle gedrängt hat.

„Bloß nicht noch in Anstiegsgefahr geraten” lautet das Motto der HSG-Verbandsliga-Damen, die bei nur drei Punkten Vorsprung auf den Drittletzten durchaus unter Zugzwang stehen.

HSG Hohenlimburg

Vor den Duellen gegen die Kellerkinder HSC Recklinghausen (kommenden Dienstag) und gegen Eiserfeld bietet sich heute um 16.45 Uhr gegen den Tabellenachbarn ASV Hamm die Gelegenheit für Bonuspunkte. Allerdings wiegt der dauerhafte Ausfall von Spielmacherin Julia Pfeil schwer, dürfen sich angesichts des kleinen Kaders (erfreulich: die junge Mutter Sarah Klonek steigt in Kürze wieder voll ein) die verbleibenden Leistungsträgerinnen weder Formtief noch Undiszipliniertheiten leisten, wenn auch nur der Hauch einer Chance bestehen soll, das 18:29 der Hinrunde umzudrehen.

Trainerin Beate Bauer hegt die Hoffnung, dass der lange Zeit sogar um den Aufstieg mitmischende ASV nach dem Abrutsch auf Rang sechs nicht mehr den letzten Erfolgswillen zeigt. Sie weiß aber genau: „Es muss bei uns schon alles passen, vor allem die Chancenverwertung deutlich besser werden als zuletzt.”

Derbystimmung dürfte um 18.30 Uhr aufkommen, wenn sich im Bezirksliga-Duell die HSG I und die DJK Emst gegenüberstehen.

In Hohenlimburg erinnert man sich noch gerne an das Vorjahresmatch an gleicher Stätte, denn da wurde den verlustpunktfreien Emstern die erste Niederlage beigebracht. „Dort würden wir gerne anknüpfen, und irgendwie liegt uns diese Truppe auch, obwohl wir das Hinspiel mit 31:34 verloren haben”, strahlt Trainer Oliver Landsiedel gesunden Optimismus aus, steht ihm doch bis auf Timo Schaare seine stärkste Formation zur Verfügung, kann er vor allem im Rückraum, da ja Youngster Sven Kind mit dabei ist, nach Lust und Laune, sprich Tagesform, rochieren.

Für die Hohenlimburger geht es dabei nicht nur ums Prestige, sondern auch darum, die mit Sicherheit rettende 20-Punkte-Grenze endlich zu erreichen.

Dieses Ziel ist für den Kreisliga-Aufsteiger HSG Hohenlimburg III noch in weiter Ferne, aber die bislang eroberten 15 Zähler können sich allemal sehen lassen, und da es derzeit so aussieht, als sollte es bei höchstens drei Bezirksliga-Absteigern (Wickede, Meschede und Platte Heide) bleiben, hat sich die Abstiegsgefahr deutlich reduziert.

Trotzdem werden die Schachulski-Schützlinge am Sonntag (13.45 Uhr, Gänsewinkel) versuchen, beim offensivstarken, aber nicht mehr voll motivierten Tabellenvierten HVE Villigst-Ergste, dem sie im Hinspiel (33:36) bereits mächtig zugesetzt haben, eine Überraschung zu schaffen.

Lutz Risse

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