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Fußball-Bezirksliga

Vor Derby auf Brasberg hat Fichte größere Personalsorgen

17.08.2012 | 18:36 Uhr
Vor Derby auf Brasberg hat Fichte größere Personalsorgen

Hagen. Zum Saisonauftakt der Fußball-Bezirksliga können sich die heimischen Teams am Sonntag auf zwei Heimspiele und ein Lokalderby freuen.

Der TuS Wengern empfängt um 15 Uhr den Bezirksliga-Rückkehrer TSV Fichte Hagen am Brasberg. Trainer Dean Caschili und sein Team sind hochmotiviert: „Wir haben eine extrem junge Mannschaft, aber deshalb auch großes Potenzial. Die Umstellung auf die Viererkette ist noch in Arbeit, aber wir kennen Fichte gut und wissen, dass wir ihnen auf Augenhöhe begegnen können.“ Für die Saison gab er das obere Tabellenviertel als Ziel an, aber: „Mit Platz fünf oder sechs wäre ich auch zufrieden, solange wir guten Fußball spielen.“ Ihm fehlt Innenverteidiger Svante Rasmus.

Größere Sorgen haben die Gäste, denen mit Urlauber Alex Pawlidis und den verletzten Robin Märtins - für ihn steht Marc Manietta im Tor -, David Blaut, Daniel Bocivevic und wohl auch Tobias Neynaber mehrere Stammkräfte fehlen. „Ich habe elf gesunde Spieler, dazu ein paar angeschlagene auf der Bank“, sagt Trainer Dirk Wengern, nicht nur deshalb ist Wengern für ihn Favorit. „Wir haben keine großen Ambitionen, sondern streben nur nach dem Klassenerhalt. Und das wird schwierig genug“, fürchtet der Fichte-Coach. Dimitrios Bitzionis und Sven Sebastian werden die Eilper im Herbst studienbedingt verlassen, Florian Hollmann erlitt einen Bandscheibenvorfall und fehlt ein halbes Jahr. Dafür konnte er als weiteren Zugang den zuletzt pausierenden Marco Schröder (SC Obersprockhövel) begrüßen, zudem hofft man absehbar auf ein Engagement des Ex-SSV-Abwehrspielers Tim Paulsen.

„Die SG Hemer ist für mich ein Kandidat für ganz oben“, ordnete Trainer Frank Henes von der TSG Herdecke den Auftaktgegner seines Teams vor der Partie am Bleichstein am Sonntag um 15 Uhr ein. Trotzdem werde sich sein Team nicht verstecken: „Die Vorbereitung war kurz, und auch bei Hemer läuft sicher noch nicht alles rund.“ Wichtig sei ihm, am Ende der Saison nicht um den Klassenerhalt bangen zu müssen, so Henes.

Der zweite Bezirksliga-Neuling, SW Breckerfeld, ist am Sonntag bereits um 13 Uhr gleich bei einem Meisterschaftsfavoriten zu Gast. Mit dem TuS Ennepetal II wartet zudem ein Team, das schwer einzuschätzen ist: „Wir sind uns der Stärke der Ennepetaler bewusst, aber davon lassen wir uns nicht beeinflussen“, erklärte der sportliche Leiter Jan-Dirk Wittke. Der modernen Spielstil, den Trainer Klaus Joraschkewitz in den letzten Jahren im Team etabliert habe, wolle man auch in der höheren Spielklasse konsequent weiterführen. Große Vorgaben, was die Zielsetzung angeht, gebe es nicht, so Wittke: „Wir hoffen, die Klasse halten zu können. Aber in den letzten Jahren hat man ja gesehen, dass das für Aufsteiger besonders schwierig zu sein scheint.“


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