Hagen 11 patzt zum Saisonauftakt
12.08.2012 | 19:52 Uhr 2012-08-12T19:52:00+0200
Hagen. Fußball-Landesligist SpVg Hagen 11 hat den Einstieg in die Pflichtspiele verpatzt. In der ersten Runde des Fußball-Pokals auf Landesebene verlor das Team von Trainer Gerd Dyballa mit 1:3 (1:2) gegen den FSV Werdohl.
Die eigentlich eingespielten Elfer - mit Mentor Rexhepi lief nur ein Neuzugang auf - wirkten zu Beginn sehr nervös. Werdohl spielte sehr durchsichtig nur mit langen Bällen in die Spitze und brachte die wackelige Abwehr der Hausherren wiederholt in Bedrängnis. So auch in der elften Minute, als Rocco Tursi und Hussein Ballout Schwächen zeigten. Tim-Jannik Dlugolentzki setzte sich durch und überlupfte Torhüter Michel Klose zum 0:1.
Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleich, als Gökhan Özdemir aus kurzer Distanz einschob. Aus allerdings schwer abseitsverdächtiger Position, doch die Proteste der Werdohler brachten nichts. Kurz darauf verpasste Özdemir eine scharfe Hereingabe von Rexhepi und damit die Möglichkeit zur Führung nur knapp.
Das war es dann aber auch schon für die Elfer bis zur Pause. In der 19. Minute hatte Marcus Brüll die nächste Gelegenheit, doch seinen Kopfball nach einem Stellungsfehler von Timo Wittenstein lenkte Klose an die Latte. In der 28. Minute dann die erneute Führung für die Gäste. Die Abwehr der Elfer war mit zwei einfachen Pässen ausgespielt. Dlugolentzki schoss aus 15 Metern, und Ballout fälschte unglücklich ins eigene Tor ab.
Die ersten 15 Minuten nach dem Wechsel gehörten den Gastgebern, ohne dass sie richtig gefährlich wurden. Mängel im Spielaufbau, ungenaue und überhastete Abspiele bei Ballgewinn verhinderten gefährliche Offensivaktionen. Der FSV löste sich aus der Abwehr, und in der Folge neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. In der 75. Minute drosch Tursi den ball aus fünf Metern über das Werdohler Gehäuse, Özdemir hatte noch zwei gute Aktionen im Strafraum. Das war offensiv allemal zu wenig, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Und dann machten die Gäste in der vorletzten Minute durch Lukas Kessler den Sack endgültig zu.
„Wir hatten zu hinten viele individuelle Fehler“, war Dyballa insbesondere vom Auftritt seiner erfahrenen Spieler enttäuscht. „Da fehlt es an Spritzigkeit, reicht es läuferisch nicht“, hat er seine „Erkenntnisse aus diesem Spiel gezogen“ und will reagieren. „Nächste Woche laufen zwei Junge als Überraschungen auf.“
SpVg Hagen 11: Klose; Rexhepi (70. Marjan), Wittenstein (68. Wilke), Tursi, Ballout, Matzkeit, Rrusta, Schulz, Makowski (77. Carlino), Mecal, Özdemir.
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