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Kein müder Sommerkick

20.05.2012 | 20:28 Uhr
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Kein müder Sommerkick
Samstag der 28.04.2012 Gelsenkirchen, am Samstag den 28.04.2012 spielten in der Fussball-Regionalliga der Schalke 04 II (blau) gegen RW Essen (rot) , Schalke II verlor sein Heimspiel mit 2:3. Trainer Bernhard Trares vom FC Schalke II Foto: Olaf Fuhrmann / WAZ FotoPool

Kaiserslautern.  Schalkes U23 trennt sich im letzten Saisonspiel beim 1. FC Kaiserslautern torlos. Am Ende auf Rang elf wie im Vorjahr.

1. FC Kaiserslautern II -
FC Schalke 04 II0:0

Tore: Fehlanzeige.

FC Schalke 04 II: Himmelmann, Langlitz, Sabah, Fahrenhorst, Weber, Volkmer, Müller, Ernst, Schmidt, Wiegel (88. Darwiche), Thiele (85. Pires-Rodrigues).

Premiere am letzten Spieltag: Zum Ausklang der Saison in der Fußball-Regionalliga endete erstmals eine Begegnung des FC Schalke 04 II mit einem torlosen Remis. Ein Ergebnis, mit dem sich Trainer Bernhard Trares nach dem Auftritt seiner Mannschaft beim 1. FC Kaiserslautern II durchaus anfreunden konnte. „Das 0:0 ist leistungsgerecht“, meinte er. „Es war kein müder Sommerkick. Beide Mannschaften haben versucht, die Partie zu gewinnen.“

Die Schalker Reserve beendete die Spielzeit auf Rang elf, so wie sie es auch ein Jahr zuvor getan hat. „Nach dem personellen Kahlschnitt im vergangenen Sommer bin ich mit dem Abschneiden nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden. Wir haben einige Spiele verschenkt und hätten einen einstelligen Tabellenplatz erreichen können“, resümierte Bernhard Trares. „Die Offensivleistungen unserer Mannschaft waren zufriedenstellend. In der nächsten Saison müssen wir aber im Spiel gegen den Ball noch besser arbeiten.“

Zu den Spielern, auf die in den zurückliegenden Monaten meistens Verlass war, gehörte Torhüter Robin Himmelmann. Er war auch im Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg ein starker Rückhalt seines Teams. In der Anfangsphase musste der frühere Essener vor 410 Zuschauern zweimal eingreifen, um gegen den von Alois Schwartz trainierten Gastgeber einen Rückstand zu verhindern. Danach kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Durch Andreas Wiegel, Timmy Thiele und Dominik Ernst spielten sie sich bis zur Pause drei gute Tormöglichkeiten heraus, aber auch sie brachten das Leder nicht im Netz unter.

Die zweite Halbzeit begann ohne spektakuläre Momente. Erst nach einer Stunde kam nach einem Weitschuss des Lauterers Patrick Freyer so etwas wie Gefahr auf. Die Gäste brannten ebenfalls nur noch ein kurzes Strohfeuer ab. Richard Weber traf in seinem letzten Spiel im Schalker Trikot vor seinem Wechsel zu den Sportfreunden Siegen die Latte, und auch Andreas Wiegel hätte den Treffer des Tages erzielen können. Ein Sieg für die Knappen wäre allerdings recht schmeichelhaft gewesen.

In der Schlussphase passierte hüben wie drüben nichts Nennenswertes mehr, sieht man einmal davon ab, dass Frank Fahrenhorst acht Minuten vor dem Abpfiff gegen Hendrick Zuck auf der Torlinie rettete. „Keiner wollte mehr etwas riskieren“, meinte Bernhard Trares nach der Partie beim Tabellenneunten. „Mit zunehmender Spieldauer haben sich zudem die hohen Temperaturen bemerkbar gemacht. Das Tempo wurde niedriger, und es fehlte auf beiden Seiten die Energie, die Partie zu den eigenen Gunsten zu entscheiden.“

Von Michael Koch

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