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HSG Schalke war beimASV Hamm II lange gleichwertig

12.08.2012 | 18:24 Uhr
HSG Schalke war beimASV Hamm II lange gleichwertig
Trainer Ralf Anischewski war nicht unzufrieden mit seiner HSG.

Hamm.   Am Ende stand eine 16:29-Niederlage beim Oberligisten. Zum Schluss zu viele Fehler zugelassen.

Am Samstag mussten sich die Handballer des Landesligisten HSG Schalke im Testspiel beim ASV Hamm II, mit 16:29 (8:10) geschlagen geben. Die erste Halbzeit konnten die Schalker dank starker Defensivarbeit gut mit dem Oberligisten mithalten. In der zweiten Spielhälfte fehlte eine herausragende Offensive, um den zwei Klassen höher spielenden Gastgeber auszuschalten.

HSG-Trainer Ralf Anischewski setzte seine Akzente unüblicherweise auf eine 6:0-Abwehrformation, die sich zunächst gut bewährt hat. In der zweiten Spielhälfte hätte Anischewski gerne auf sein altbewährtes 5:1-System zurückgegriffen. Der arbeitsbedingte Ausfall von Nils Beyer sorgte für fehlende Alternativen im Angriff. Unkonzentriertheiten schlichen sich ein und sorgten für unnötige Tempogegenstöße der Hausherren.

ASV Hamm zog davon. „In der Vorbereitungszeit war es eine sehr gute Gelegenheit, uns auf hohem Niveau zu messen”, resümiert der Schalke-Coach zufrieden die Leistung seiner Mannschaft. „Wir waren ein gleichwertiger Gegner, haben einfach ein paar Fehler zu viel zugelassen”, fügt er hinzu.

HSG Schalke 04/96: Sinkovec (1.-50.), Schwetereng (51.-60); Rosenbaum (1), Bober (4), Brandes (2), Winkler (1), Cisowski (1), Anischewski (1), Balke (2), Steinkötter (1), Singh Toor (3), Möller, Hellwig, Van den Bron.

Alexandra Rymanova

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