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Kanu: Weltcup und Olympia-Quali

Hoff, Ems, Wylenzek – Der letzte Schritt

24.05.2012 | 20:28 Uhr
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Hoff, Ems, Wylenzek – Der letzte Schritt
Nehmen Kurs auf London, Tomasz Wylenzek (r.) und Stefan Holtz. Foto: Ute Freise

Ihr Olympia-Ticket wollen und müssen die Essener Kanuten Max Hoff, Jonas Ems und Tomasz Wylenzek an diesem Wochenende beim „Heim-Weltcup“ auf der Duisburger Wedau lösen. Vor einer Woche beim Weltcup in Posen/Polen war die Entscheidung denkbar knapp verschoben wurde. „Ich bin zuversichtlich“, sagt KGE-Trainer Robert Berger. Es geht darum, sich gegen internationale Konkurrenz als bestes deutsches Boot zu präsentieren. 57 Nationen sind in Duisburg am Start.

Ihr Olympia-Ticket wollen und müssen die Essener Kanuten Max Hoff, Jonas Ems und Tomasz Wylenzek an diesem Wochenende beim „Heim-Weltcup“ auf der Duisburger Wedau lösen. Vor einer Woche beim Weltcup in Posen/Polen war die Entscheidung denkbar knapp verschoben wurde. „Ich bin zuversichtlich“, sagt KGE-Trainer Robert Berger. Es geht darum, sich gegen internationale Konkurrenz als bestes deutsches Boot zu präsentieren. 57 Nationen sind in Duisburg am Start.

Auf die Weltelite und Medaillengewinner von Posen trifft erneut Max Hoff im 1000-m-Einerkajak. Nachdem sein Finale in Posen nicht optimal gelaufen war, möchte er nun den Hauptkonkurrenten Adam van Koeverden (Kanada), Eirik Veraas Larsen (Norwegen) und Rene Poulsen (Dänemark) Paroli bieten. Aber auch die Konkurrenz aus Australien und Neuseeland ist nicht zu unterschätzen. „Ich hoffe, dass bei Max die Tagesform nun besser ist; die Anzeichen sind jedenfalls positiv“, findet Berger. Eine weitere Qualifikationsmöglichkeit hat Max Hoff im 1000-m-Viererkajak, was formal in Posen nicht möglich war. Dieses Flaggschiff, das laut Berger nur noch etwas „Feinabstimmung braucht“, wird sich vor allem mit den Ungarn messen müssen.

Greifbar nahe war die Olympiaqualifikation in Posen für Jonas Ems und Ronald Rauhe (Potsdam) im 200-m-Zweierkajak. Nur die Winzigkeit von 76/1000 Sekunden trennte das Duo von einer Medaille und damit der Erfüllung der hohen Verbandskriterien. Ohne interne Konkurrenz setzt der Verband auch in Duisburg auf Rauhe-Ems. „Das ist für die beiden machbar“, ist auch Chef-Bundestrainer Reiner Kießler von diesem Boot überzeugt.

Mehr als spannend gemacht hatten es am vergangenen Wochenende Tomasz Wylenzek und Stefan Holtz (Leipzig) im 1000-m-Zweiercanadier. Als Führende schon auf Olympiakurs schnappte ihnen mit einem überraschend starken Finish die verbandsinterne Konkurrenz Kuschela-Kretschmer (Potsdam) die direkte Qualifikation um 44/1000 Sekunden vor der Nasenspitze weg. Womit sich das Potsdamer Duo die Startberechtigung für Duisburg und ein erneutes Aufeinandertreffen gesichert hat. „Für mich sind Wylenzek-Holtz die Favoriten, zumal sie je in der nationalen Sichtung schon zweimal vorne gelegen haben. Aber unterschätzen darf man die jungen Potsdamer natürlich nicht“, sagt Berger, der versichert: „Tomek und Stefan werden es besser machen als in Posen und sich durchsetzen.“

Auch Torben Fröse ist in Duisburg am Start. Nach seinem Ausscheiden im 1000-m-Zweierkajak in Posen im direkten Vergleich mit den Olympiasiegern von Peking und späteren Weltcupsiegern Hollstein-Ihle (Neubrandenburg/ Magdeburg) paddelt er im Einer über 500-m und 1000-m. Man darf gespannt sein, wie sich der bei den nationalen Sichtungen hinter Max Hoff zweitschnellste 1000-m-Fahrer bewährt. Für die Niederlande dabei ist Eef Hazze, die national für die KGE startet.

Ute Freise

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