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2. Basketball-Bundesliga

Mit Kronhardt landen Baskets weiteren Coup

30.06.2012 | 10:00 Uhr
Mit Kronhardt landen Baskets weiteren Coup
Foto : Michael Scheuermann

Schwelm. Den Schwelmer Baskets um Trainer Raphael Wilder und Manager Marvin Eberle ist ein erneuter Coup gelungen. Mit Andreas Kronhardt kann die noch vakante Center-Position mit einer Top-Personalie für die Anfang Oktober beginnende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga, Pro B Nord, besetzt werden.

Der 22-Jährige wechselt von der aus der Pro A abgestiegen BG Leitershofen-Stadtberg (nahe Augsburg) an die Schwelme und wird wie Sebastian Schröter in die Kreisstadt ziehen. Wiederum spielten bei der Verpflichtung die guten Kontakte von Coach Wilder eine wesentliche Rolle. Der 2,04 Meter große Center spielte in der vergangenen Saison in der Pro A knappe 23 Minuten und kam auf acht Punkte pro Partie. Starke 4,1 Rebounds kamen neben 1,2 Assists ebenfalls hinzu.

Kronhardt spielte in der Jugend bei den Schwäbisch Hall Unicorns und bei der BSG Ludwigsburg. In Kooperation mit den Walter Tigers Tübingen gehörte er in den Spielzeiten 2008/2009 und 2009/2010 sogar zum erweiterten Kader des Bundesliga-Teams. Danach wechselte Kronhardt zu Rasta Vechta. Dort spielte er in der Pro B-Saisonm 2010/2011 zweimal gegen die Schwelmer Baskets. In Vechta setzten sich die Schwelmer mit 101:91 durch, in der Schwelmer Halle West behielten die Gäste aus Vechta mit 102:94 die Oberhand. Dann ging es zum Pro A -Ligisten Leitershofen.

„Ich wollte Andreas Kronhardt bereits vor einem Jahr holen, aber da hat er sich entschieden, in der Nähe seiner Heimat zu spielen“, so Baskets-Trainer Raphael Wilder. „Ich habe sein Spiel weiterhin verfolgt und ihn nach der Saison erneut angesprochen. Andreas ist für sein Alter schon ein guter Center, der noch viel Entwicklungspotenzial hat. Er ist vielseitig, beweglich, reboundstark und hat einen soliden Wurf von außen. Ich bin davon überzeugt, dass er sich bei uns sehr wohl fühlen wird und sein Spiel sich weiter positiv entwickelt.“

Andreas Kronhardt freut sich auf Schwelm. „Ausschlaggebend für meine Entscheidung, nach Schwelm zu gehen, waren das Bemühen meines neuen Coachs sowie der Wunsch zu einem Verein zu wechseln, der Tradition hat und wo ich mein Studium gut weitermachen kann“, sagt der neue Baskets-Center. Und weiter: „Außerdem bin ich der Überzeugung, dass Raphael Wilder mich in meinem Spiel weiterentwickeln wird, da die Vergangenheit zeigt, dass er immer sehr gute deutsche Center im Team hatte und sein Spiel auf Center bezogen ist. Ich freue mich riesig auf meine neue Herausforderung und die Fans in Schwelm, die ich vom Spiel mit Vechta in Schwelm noch in guter Erinnerung habe.“

Durch die Abgänge von Kristofer Speier, Julius Dücker und Max Dohmen hatten die Kreisstädter eine große Vakanz auf der Centerposition, die nun geschlossen ist. Wilder: „Nachdem Tofer, Julius und Flip nicht mehr in Schwelm spielen, konnten wir die Lücke, die sie hinterlassen haben, nicht besser schließen. Wir haben wiederum eine unglaublich starke Center-Garde, allesamt deutsche Spieler, um die uns sicherlich das ein oder andere Team beneiden wird.“

Weitere Verpflichtungen stehen kurz vor dem Abschluss. Auch der Dauerkartenverkauf wird in Kürze starten.

Der Baskets-Kader:
Es kommen:
Es bleiben: Es gehen:


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