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Aufstiegsfeier des TuS Ennepetal nach 1:3 in Heven verschoben

20.05.2012 | 22:00 Uhr
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Aufstiegsfeier des TuS Ennepetal nach 1:3 in Heven verschoben
FFoto: Walter Fischer / WAZ FotoPool

Ennepetal/Witten.   Mit der Aufstiegsfeier war es nichts. Ein Punkt fehlt dem TuS Ennepetal nach der 1:3 (0:1)-Niederlage beim TuS Heven zum Oberliga-Aufstieg nach wie vor. Aber die Chancen sind weiterhin gut. Wie gut, zeigte die ausgelassene Stimmung bei den Wittenern, die nach dem Spiel schon mächtig feierten. Heven liegt nach Punkten mit Ennepetal gleichauf.

Damit fehlt beiden Teams ein einziges Pünktchen – rein rechnerisch. Am gestrigen Sonntag war jedem Hevener die enorme Motivation deutlich anzumerken – von Beginn an drückte das Team von Trainer Onur Cinel gegen den Liga-Dritten mächtig aufs Gas.

Für die ersten beiden guten Szenen sorgte Dribbelkünstler Ali Abou-Saleh, der jedoch zweimal an Ennepetals Keeper Marco Schulz scheiterte (3., 11.). Die beste Gelegenheit bot sich dann aber Ennepetals Dimitrios Ropkas, der aus zwölf Metern deutlich verzog (24.). Den ersten Treffer der Partie gab’s für die Platzherren. Im Anschluss an einen Eckball von Alexander Nour schraubte sich wenig später David Nyenhuis kraftvoll hoch und köpfte den Ball ins linke Eck – 1:0 (28.).

Kurz nach dem Wechsel hätte Alexander Nour nach Vorarbeit von Abou-Saleh eigentlich erhöhen müssen, fand jedoch in Ennepetals Schlussmann Marco Schulz seinen Meister (48.). Die „Strafe“ folgte kurz darauf: Nach einem Bilderbuch-Angriff der Gäste über Abdulah El-Youbari sorgte Ropkas für den 1:1-Ausgleich (54.). Die Ennepetaler waren gut aus der Pause gekommen, sie schienen nun das Kommando zu übernehmen. Und: der erhoffte Punkt stand ja nun, der Aufstieg war mehr als greifbar.

Die Hevener aber wollten sich mit dem Remis nicht anfreunden: Wieder Eckball, diesmal von Volkan Kiral, Alexander Hahn schoss einem TuS-Akteur an die Hand – Elfmeter. „Da haben wir uns saublöd angestellt“, bekannte Thomas Riedel, der sportliche Leiter der Gäste, hinterher. Traumwandlerisch sicher vollstreckte Mark Heinrich zum 2:1 (60.). Jetzt hatten die Wittener endgültig Oberwasser, waren klar das bessere, weil bissigere Team. Die Entscheidung besorgte Nyenhuis eine gute Viertelstunde vor Schluss, als er Besim Kasumis Pass zum 3:1 eiskalt nutzte.

Oliver Schinkewitz / Ulrich Mittag

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