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Voronin stark – aber Fortuna Düsseldorf trifft nur einmal

05.08.2012 | 20:52 Uhr
Voronin stark – aber Fortuna Düsseldorf trifft nur einmal

Düsseldorf.  Fortuna Düsseldorf hat das Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar mit 1:3 verloren. Dennoch war Trainer Norbert Meier mit der Leistung seiner Spieler zufrieden - besodners dürfte das auf Neuzugang Andrej Voronin zutreffen, der ein gutes Spiel machte.

Andrej Voronin brauchte nur eine gute Viertelstunde, dann hatte er gestern Abend im Testspiel beim niederländischen Ehrendivisionär AZ Alkmaar schon gezeigt, dass er eine enorme Verstärkung für den Düsseldorfer Bundesliga-Aufsteiger Fortuna sei kann. Da die Teamkollegen des ukrainischen Starstürmers aber zwei Tage nach ihrem 4:0-Sieg über den Zweitligisten De Graafschap ein wenig matt vom Training wirkten und viele Torchancen ausließen, musste die Fortuna mit einer 1:3 (0:2)-Niederlage im Gepäck die Heimreise aus dem Trainingslager in Doorwerth antreten. Der Ehrentreffer gelang der Mannschaft von Trainer Norbert Meier erst beim Stande von 0:3 in der 80. Minute Neuzugang Ronny Garbuschewski, der vom Drittligisten FC Chemnitz an den Rhein kam.

„Ich bin zufrieden mit dem Spiel“, sagte Meier trotz der Niederlage und betonte: „Wir haben nie aufgegeben und bis zuletzt gekämpft.“ Zu bemängeln hatte er lediglich die mangelhafte Chancenverwertung. „Die Tore müssen wir natürlich reinmachen“, so seine Forderung.

Teamkollegen noch überfordert von Voronins Aktionen

Und was sagte Andrey Voronin nach seinem Debüt im Trikot der Düsseldorfer? „Wir brauchen noch Zeit“, erläuterte der 33-jährige Ukrainer, „wir müssen uns noch richtig kennen lernen. Ich hoffe, dass die Jungs verstehen werden, was ich für einen Fußball spielen kann und ich muss verstehen, das die Jungs spielen wollen.“

In der Tat wirkten etliche der neuen Kollegen bei einigen Aktionen von Voronin gedanklich noch ein wenig überfordert. Zum Beispiel, als der Ukrainer in der elften Minute Du-Ri Cha mit einem Traumpass auf die Reise schickte, der Koreaner aus etwa 14 Metern aber knapp über das Tor der Niederländer schoss. Oder fünf Minuten später: Da legte Voronin im Mittelfeld den Ball per Hacke auf für Andreas Lambertz, doch der mögliche Konter kam nicht zustande, da „Lumpis“ Rückpass zu steil ausfiel.

Malezas als Pechvogel des Tages

Als Pechvogel des Tages fuhr am Abend der griechische Fortuna-Neuling Stelianos Malezas zurück in die neue Heimat. Er hatte rund 12 Minuten vor dem Ende eine flache Hereingabe ziemlich unbedrängt ins eigene Tor abgefälscht. Da hätte der lange Grieche eigentlich gar nicht einuzgreifen brauchen.

Und das Fazit? Rund drei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt beim FC Augsburg (Samstag, 25. August, 15.30 Uhr) benötigt die Fortuna zwar noch eine Menge Arbeit zur Steigerung der Feinabstimmung – aber es wurde hier und da bereits sichtbar, dass die Mannschaft über genügend Potenzial verfügt, um den einen oder anderen etablierten Bundesliga-Gegner durchaus in Verlegenheit zu bringen.

Walter Brühl



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