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Fortuna-Coach Meier hat gegen Benfica vieles gut gefallen

12.08.2012 | 18:11 Uhr
Fortuna-Coach Meier hat gegen Benfica vieles gut gefallen
Das war’s am Samstag: Der Schiedsrichter ging k.o., das Match wurde abgebrochen.Foto: Uwe Schaffmeister/WAZ FotoPool

Düsseldorf.  Beim Trainingslager in Maria Alm/Österreich fiel ein Test gegen den russischen Erstligisten Anzhi Machatschkala dem Regen zum Opfer. Dann kam ein geplantes Spiel gegen den FC Utrecht aus Sicherheitsgründen nicht zustande – und gegen Benfica Lissabon war am Samstag nach 39 Minuten bereits Feierabend. Fortuna-Trainer Norbert Meier wollte anschließend trotz der holprig verlaufenen Vorbereitung keine Klagelieder singen.

Norbert Meier hatte sich den Test gegen Benfica Lissabon mit Sicherheit anders vorgestellt. Nach dem Ausraster von Luisao war nach 39 Minuten schon Feierabend. Trotzdem gewann Fortuna Düsseldorf Trainer positive Erkenntnisse.

 

Herr Meier, wie sehr bringt dieser Spielabbruch die Saisonvorbereitung Ihrer Mannschaft durcheinander?

Norbert Meier: Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir wollten hier ein schönes Spiel zeigen, auch für die Fans. Ich hätte in der zweiten Halbzeit auch noch gerne den einen oder anderen Spieler ausgetauscht. Aber was will man machen? Wir haben nichts falsch gemacht. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch so ausreichend vorbereitet in die Saison gehen werden.

Gut 39 gespielte Minuten waren immerhin fast eine ganze Halbzeit. Haben Sie bis zum Spielabbruch denn wenigstens ein paar wertvolle Erkenntnisse gewinnen können?

Meier: Ich habe vieles gesehen, was mir gut gefallen hat. Wir haben jederzeit die Ordnung gehalten, unsere Organisation hat gestimmt. Meine Mannschaft hat gegen diesen international erfahrenen Gegner vieles gut gemacht. Ich kann mit diesen 39 Minuten wirklich nicht unzufrieden sein.

Die Notlösung mit einem Trainingsspiel zwischen den beiden Fortuna-Teams – hat auch die etwas gebracht?

Meier: Zunächst mal denke ich, dass es sehr vernünftig war, unseren Fans dieses Trainingsspielchen anzubieten. Auch für die Spieler war’s gut. Wenn zum Beispiel ein Gerrit Wegkamp, der ursprünglich überhaupt nicht für die ersten zwanzig im Kader nominiert war, da zweimal knipst und sich darüber freut wie ein Schneekönig – da habe auch ich eine Menge Spaß daran.

Walter Brühl

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