Saison für den ASC 09 endgültig gelaufen
28.05.2012 | 18:20 Uhr 2012-05-28T18:20:00+0200
Jetzt ist die Saison für den ASC 09 Dortmund endgültig gelaufen. Nach dem 1:3 gegen Wanne-Eickel bleibt dem ASC nur noch die Hoffnung auf ein gutes Derby in Wickede sowie die Aussicht auf eine erfolgreichere Spielzeit 2012/13.
Bevor es losging, wurden gleich acht Spieler, die den Club am Ende verlassen, gebührend verabschiedet. Vielleicht noch unter dem Eindruck der Abschiedsszenen verschliefen die Gastgeber den Auftakt in die Partie komplett. Dass es noch um die letzte Chance Richtung Oberliga ging, merkte man nur den bissigen Gästen an, die den ASC sofort vehement unter Druck setzten und nach vorne spielten.
Den Auftakt verschlafen
Nach nicht mal 90 Sekunden klatschte der Ball schon an den Aplerbecker Pfosten, auch beim Nachsetzen bestaunte die ASC-Defensive die gegnerischen Bemühungen nur. Es reichte immerhin zu einem Foul von Dennis Hense im Strafraum, den fälligen Elfmeter nutzte Tugrul Aydin. Erst nach rund zehn Minuten bestritt der ASC die ersten erfolgreichen Zweikämpfe. Ab da lief es auch gleich deutlich besser, und so kam zu einem gleichfalls berechtigten Foulelfmeter nach Foul an Rafik Halim (19.), doch Mischa Mihajlovic scheiterte an Tobias Ritz, der sich im Laufe des Spiels zum Matchwinner steigerte. Wenig später fast eine Kopie der Szene, wieder wird der stark freigespielte Rafik Halim gefoult, aber diesmal tritt Dennis Hense in seinem letzten ASC-Heimspiel zur erfolgreichen Vollstreckung an (29.).
Der ASC machte das insgesamt ganz gut, (Silberbach: „Kein Vorwurf an die Mannschaft“), hatte aber zu viele Aussetzer in der Defensive, wie beim 1:2 durch Ümit Cavus (40.), als Mischa Mihajlovic zu langsam war und Marvin Schweers falsch stand. Zwar kamen die Gastgeber nach der Pause zu einigen sehr guten Chancen, doch Tobias Ritz im DSC-Tor machte alles zunichte. Als auch noch Simon Rudnik verletzt vom Platz musste, fehlten zunehmend Struktur und Zug zum Tor, um den cleveren Gästen noch gefährlich werden zu können. Tim Dosedahl setzte in der 88. Minute verdient den Schlusspunkt zum 1:3.
„Wir haben 90 Minuten gerackert und sind gerannt, deshalb kann ich damit leben“, fand Jörg Silberbach, „wir haben die Gegentore aber auch jeweils zum falschen Zeitpunkt gekriegt.“
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