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Marks Vielseitigkeit zahlt sich aus

10.06.2012 | 19:26 Uhr
Marks Vielseitigkeit zahlt sich aus

Vanessa Mark ist von Hause aus Mehrkämpferin. Daher steckte die 16-jährige Nachwuchsathletin des BV Teutonia Lanstrop ihren Fünffach-Einsatz bei den westfälischen Jugendmeisterschaften im Stadion Rote Erde locker weg. Der größte Coup gelang ihr im Hochsprung, in dem sie als sichere Siegerin mit 1,73m ihre persönliche Bestleistung einstellte und dabei den Spezialistinnen das Nachsehen gab.

Doch damit war ihr Wettkampf-Hunger längst nicht gestillt, denn es verlief bei der weiblichen Jugend U 18 kaum ein Wettbewerb, in dem Vanessa Mark nicht vertreten war. Im Weitsprung steigerte sie sich als Dritte von 5,59m auf starke 5,66m und verfehlte damit den Titel nur um einen Zentimeter, da auch die Zweitplatzierte, Natalie Wieser (LAC Hochsauerland), 5,66m weit sprang. Ihre große Vielseitigkeit unterstrich die vielbeschäftigte Lanstroperin auch im Kugelstoßen als Zweite mit 12,60m und im 100m-Hürden-Sprint als Vierte in 14,77 Sekunden.

Kochhäuser ist zur Stelle

Marks Einsatz wurde zudem in der 4x100m-Staffel der SG Kirchlinde/Lanstrop, gefragt, die in 49,80 Sekunden Vierte wurde. „Ich habe das gesamte Programm nur geschafft, weil ich neben meiner Vielseitigkeit auch über genügend Ausdauer verfüge, die man als Mehrkämpferin haben muss“, befand Vanessa Mark.

Große Freude herrschte auch bei ihrer Teamkollegin Annika Bornemann, die im 200m-Sprint ihrer Favoritenposition gerecht wurde und in 25,90 Sekunden der Konkurrenz deutlich enteilte. Da konnte die 18-Jährige locker wegstecken, dass sie über 100m in 12,29 Sekunden ihren Titelwunsch nicht erfüllen konnte. „Die Ergebnisse gehen in Ordnung“, bilanzierte Annika Bornemann, „lediglich über 200m hatte ich mir eine bessere Zeit gewünscht, aber da hatten wir starken Gegenwind.“

Im 1500m-Lauf der männlichen Jugend U 20 wurden anfangs „Stehversuche“ unternommen. Als dann die Post abging, war Paul Kochhäuser (LGO) rechtzeitig zur Stelle und sicherte sich den Titel in 4:15,4 Minuten souverän vor Jan Siedenstein (CVJM Siegen, 4:18,2 Min.). Tags zuvor hatte sich der Schützling von Pierre Ayadi über 800m als Vierter auf 1:58,73 Minuten verbessert.

Im Diskuswerfen der Klasse U 20 hatte niemand Tim Ollerdissen auf der Rechnung, denn der 18-jährige LGOer wies mit 38,49m lediglich die viertbeste Meldeleistung auf. Daher war der Überraschungseffekt recht groß, als sich der Außenseiter im letzten Durchgang auf ausgezeichnete 40,22m steigerte und damit dem Favoriten Alexander Schmidt (LG Lippe- Süd, 39,72m) das Nachsehen gab.

Im 100m-Sprint (U20) zeigte sich Philip Müller (LGO) mit seinem zweiten Rang in 11,04 Sekunden zufrieden. Allerdings gibt es für ihn in der Startphase noch Verbesserungspotenzial. Über 200m ärgerte sich Müller (3.), dass seine Zeit von 22,10 Sekunden wegen des Ausfalls der Zeitmessanlage nur handgestoppt wurde und daher nicht als Qualifikationsleistung gewertet wird.

Eine erfreuliche Vorstellung bot Anke Wagner (LGO), die im 400m-Hürdenlauf der Klasse U 20 als Vizemeisterin mit 66,60 Sekunden deutlich unter ihrer bisherigen Bestzeit von 67,97 Sekunden blieb.

Im Diskuswerfen derselben Alterskategorie bestätigte Laura Wehling (LGO) ihren Aufwärtstrend als Zweite mit 34,05m. Nur eine Sekunde über ihrem Hausrekord blieb Isabel Dillenhöfer (LGO) als Zweite über 3000m (U18) in 11:46,42 Minuten.

Peter Middel

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