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Jatzek Kubitzki lässt Barkenberg hoffen

20.05.2012 | 20:32 Uhr
Jatzek Kubitzki lässt Barkenberg hoffen

Barkenberg. Groß war die Erleichterung bei Trainer und Mannschaft des SuS GW Barkenberg nach dem knappen 2:1-Erfolg gegen die Adler aus Weseke. Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Kopfverletzung eines Gästespielers.

Rund 50 Zuschauer hatten am Sonntagnachmittag den Weg zum Abstiegsduell gefunden. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel. Nach 13 Minuten sorgte Jatzek Kubitzki mit einem Schuss aus 16 Metern für das 1:0 aus Sicht des SuS. Weseke fand nach dem Rückstand etwas besser ins Spiel: Daniel Meis prüfte GW-Keeper Dominik Hannemann aus kurzer Distanz (20.).

Bei Barkenberg ging derweil viel über Fajsal Sincar, der auf der linken Seite für mächtig Dampf sorgte. Er war es auch, der in der 36. Minute alleine vor dem Weseker Tor nur durch einen Trikotzupfer zu stoppen war. Zwar gab es keine Rote Karte, den fälligen Freistoß durch Christoph Madeja konnte aber erneut Kubitzki im Nachsetzten zum 2:0 verwerten.

Mit der durchaus verdienten Führung im Rücken überließ das Team von Trainer Frank Hofmann in der zweiten Hälfte mehr und mehr dem Gegner das Spiel. Die Gäste drückten die Grün-Weißen tief in die eigene Hälfte und waren besonders bei Standards gefährlich. Nach gut einer Stunde schwanden die Kräfte der Barkenberger minütlich und Weseke drückte auf den Anschluss.

Für den sorgte schließlich SuS-Torwart Hannemann persönlich, als er sich einen frech geschossenen Freistoß von Michael Wansing selbst ins Tor legte (75.).

Nur 60 Sekunden später überschattete schließlich eine schwere Verletzung die Partie. Im Kopfballduell prallten Barkenbergs Mustafa Bayraktar und Wesekes Michael Buß unglücklich mit den Köpfen zusammen. Wesekes Spieler zog sich dabei eine klaffende Platzwunde am Kopf zu und wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert. Bayraktar biss nach 20-minütiger Spielunterbrechung bis zum Schlusspfiff auf die Zähne. Am Ende stand ein harterkämpfter Sieg für die Hausherren. „Das war ein Riesending. Am Ende sind wir am Stock gegangen, umso wichtiger war der Sieg“, so ein erleichterter Frank Hofmann. Nächste Woche wartet nun das Duell mit dem direkten Verfolger Eintracht Erle auf den SuS.

Rouven Chlebna

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