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VfL Grafenwald nach Elfmeterschießen weiter

05.08.2012 | 19:20 Uhr
VfL Grafenwald nach Elfmeterschießen weiter
Höher hinaus ging es für den VfB Kirchhellen (hellblau) gegen den SV Heßler 06 nicht.Foto: Olaf Fuhrmann

Bottrop.  Einzig der VfL Grafenwald erreichte die nächste Runde im Kreispokal. Für den VfB Kirchhellen und den TSV Feldhausen wäre durchaus mehr drin gewesen.

Einzig der VfL Grafenwald erreichte die nächste Runde im Kreispokal. Für den VfB Kirchhellen und den TSV Feldhausen wäre durchaus mehr drin gewesen.

VfB Kirchhellen -
Hessler 06 0:2 (0:0)

Kirchhellen: Brüning, Igelbüscher, Vosbeck, Borchert, Vollmer (70. Risthaus), Große Venhaus, M. Voßbeck, P. Kaiser (81. Schnieder), A. Voßbeck, Zeidler, J. Kaiser (56. Hopp)

Tore: 0:1 (65.), 0:2 (88.)

„Es war ein reines Kampfspiel. Die Niederlage war vermeidbar“, befand VfB-Trainer Klaus Kokott nach 90 Minuten recht magerer Fußballkost. „Der Einsatz meiner Mannschaft stimmte.“ Beide Teams entwickelten in der Offensive kaum Durchschlagskraft. In der ersten Halbzeit gab es nur eine bemerkenswerte Szene. Der Unparteiische übersah eine Abseitsposition und die Kirchhellener hatten Glück, dass der Gelsenkirchener Stürmer am Tor vorbeizog.

Nach der Pause kam der VfB etwas besser ins Spiel, leistete sich aber zu viele Abspielfehler. Passend zur Begegnung führten diese individuellen Fehler zur Entscheidung. Christoph Zeidler verlor den Ball im Mittelfeld und VfB-Keeper Brüning zeigte sich beim Herauslaufen zu zögerlich. Mohamed Hassan erzielte die schmeichelhafte Gästeführung nach 65 Minuten.

Die Kirchhellener setzten nun alles auf eine Karte. Mit der drohenden Niederlage vor Augen stiegen aber Nervosität und Fehlerquote weiter an. Hessler 06 kam zu guten Kontermöglichkeiten, bewies aber wenig Kaltschnäuzigkeit. Kurz vor Schluss traf Sinan Güney zum 2:0.

TSV Feldhausen -
Erler SV 08 1:2 (0:0)

Feldhausen: Wilke, Küper, Pyrzakowski, Steinmann, Behrend (63. Ebbing), Schneider (72. Echterhoff), Kallinowski, Risthaus, Kulik, Mitrovic, Hemming (32. Platzköster)

Tore: 0:1 (47.), 0:2 (72.), 1:2 Kallinowski (85.)

Bereits nach zwei Minuten hatte der TSV durch Christian Kulik die Chance zur Führung, doch der Neuzugang verzog. Bis zur Pause ließen die Gastgeber weitere drei hervorragende Möglichkeiten liegen. Dies bestraften die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel. Allerdings hätte der Schiedsrichter das Tor nicht anerkennen dürfen - dem Treffer war ein Foul an Johan Schneider vorausgegangen. Mit einem Fernschuss erhöhte Erle auf 2:0. Feldhausen mühte sich, kam aber nur noch zum Anschlusstreffer durch Kai Kallinowski. „Wir hätten nach 45 Minuten 3:1 führen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu viele Fehler geleistet“, fasste Feldhausen Ralf Reiprich die Partie zusammen. „Insgesamt ist es ein achtbares Ergebnis.“

VfL Grafenwald -
Firtinaspor GE 6:4 n.E. (0:1, 1:1)

Grafenwald: Straßek, Strohmeier, Kregar, Witt, Offermann (66. Lanfermann), Rütter (100. Knöppke), Discher (80. Heer), Allekotte, Drews, Drost, Schulte-Terhusen

Tore: 0:1 (30.), 1:1 Strohmeier (60.)

Mit einem Sonntagsschuss gingen die Gäste in Führung. In der zweiten Halbzeit waren die Grafenwälder die spielbestimmende Mannschaft. Nach einer Stunde erzielte Tim Strohmeier nach Vorlage von Daniel Kregar den hochverdienten Ausgleich. Die Gastgeber ließen auch in der Verlängerung viele Torchancen ungenutzt und so musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Der dritte Elfmeterschütze der Gäste schoss über das Tor, während sich die Wöller (Strohmeier, Witt, Kregar, Knöppke und Lanfermann) keine Blöße gaben und letztlich gewannen.

„Heute hat sich meine Mannschaft selbst belohnt“, meinte VfL-Coach Sven Koutcky. „Es ist ein guter Anfang, auch wenn es noch einiges zu verbessern gibt.“

Birgitt Schuknecht


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