TuS Harpen geht seinen eigenen Weg
07.01.2010 | 18:37 Uhr 2010-01-07T18:37:00+0100Beim Regionalliga-Spitzenreiter zeigt man kein Interesse an weiteren Kooperationspartner. Vorsitzender Wernick: "Sind auch so gut genug aufgestellt." Zur Rückrunde kommt die türkische Nationalspielerin Fatma Kara von der SG Lütgendortmund.
Spekulationen gibt es jede Menge im Bochumer Frauenfußball. Wie die WAZ gestern berichtete, plant zum einen der Ex-Frauenabteilungsvorstand der SG Wattenscheid 09 die Gründung eines neuen Frauenfußballvereins, zum anderen sprach auch Christoph Jacob, Hauptvereinsvorsitzender der SG, von Bestrebungen, weiterhin im Frauenfußball tätig zu bleiben – wenn auch nicht zwingend unter dem Dach der Sportgemeinschaft. Dabei nannte Jacob unter anderem den TuS Harpen als helfenden Gesprächspartner für diese Neuordnung.
Beim aktuellen Regionalliga-Spitzenreiter zeigt man sich davon jedoch so unbeeindruckt wie überrascht: „Wir konzentrieren uns nur auf unseren eigenen Weg und sind dafür auch gut genug aufgestellt”, sagt TuS-Vorsitzender Willi Wernick. Der „eigene Weg” sieht vor, den Sprung in die 2. Bundesliga „spätestens 2011” zu schaffen. Gespräche über etwaige Kooperationen, ob mit Jacob oder dem Ex-09-Frauenvorstand, gab es nicht und seien auch nicht geplant, betonte Wernick.
Warum auch? Beim TuS Harpen ist man mit der seit Juli 2008 bestehenden Kooperation mit dem VfL Bochum vollauf zufrieden: „Ich denke, beide Seiten haben davon bislang nur profitiert”, sagt Wernick. Jüngster Beweis: In der türkischen Nationalspielerin Fatma Kara (19) von Liga-Konkurrent SG Lütgendortmund hat der TuS sich für die Rückrunde weiter verstärkt.
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