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Arnsberger Rouven Schröder wechselt von Nürnberg zu Greuther Fürth

15.06.2012 | 15:51 Uhr
Arnsberger Rouven Schröder wechselt von Nürnberg zu Greuther Fürth
Rouven Schröder jubelte in der Saison 2001/2002 für den VfL Bochum. Jetzt wird er Koordinator beim Fußball-Bundesligisten SpVgg Greuther Fürth.

Fürth.   Rouven Schröder aus Arnsberg wird neuer Koordinator der Lizenzmannschaft des Fußball-Bundesligisten SpVgg Greuther Fürth. In der vergangenen Spielzeit hat der Ex-Profi des VfL Bochum und des MSV Duisburg Spiel- und Gegner-Analysen für Dieter Hecking und den 1. FC Nürnberg gemacht.

"In den vergangenen zehn Tagen ging es Schlag auf Schlag. Ich bin absolut happy. Bei so einem Angebot musste ich nicht lange überlegen", sagt Rouven Schröder zur WAZ-Mediengruppe und verspricht, "mit der nötigen Demut" an die neue Aufgabe heranzugehen.

Der 36-Jährige, der zwischen 1999 und 2010 Vertragsspieler beim VfL Bochum, MSV Duisburg und VfB Lübeck war, übernimmt ab dem 25. Juni seine Aufgabe bei den Kleeblatt-Profis unter der Gesamtleitung von Martin Meichelbeck. An diesem Tag startet der Aufsteiger auch mit der Vorbereitung auf die anstehende Bundesliga-Saison. Der Vertrag läuft erstmal ein Jahr. "Da können beide Seiten nur gewinnen", sagt Schröder.

Rouven Schröder "wird bei der SpVgg neben der Unterstützung Meichelbecks hinsichtlich der Belange und Bedürfnisse des Lizenzbereichs auch für das Trainer-Team arbeiten und unter anderem bei der Video-Analyse behilflich sein", heißt es auf der Homepage der SpVgg Greuther Fürth.

Schröder bezieht Appartement in Fürth

Für den fränkischen Nachbarn 1.FC Nürnberg analysierte der in der Hansestadt Lübeck lebende Sauerländer Rouven Schröder in der Saison 2011/2012 kommende Gegner und war außerdem Chefscout des Clubs für Norddeutschland für den Bereich erste bis dritte Liga sowie A- und B-Junioren-Bundesliga. Seine Zelte in Lübeck wird der zweifache Familienvater Rouven Schröder trotz seines Wechsels nach Fürth nicht abbrechen. Schröders Familie bleibt erstmal in Lübeck. "Ich werde mir in Fürth ein Appartement nehmen. Das wird erstmal so gehen", sagt Schröder.

Der Wechsel von Manager Rachid Azzouzi zum Zweitligisten FC St.Pauli stellte sich letzlich als Schröders Chance heraus, denn einen neuen Manager wollte Aufsteiger Fürth nicht einstellen. Azzouzis Aufgaben werden jetzt auf mehrere Schultern verteilt. Martin Meichelbeck - zuvor sportpsychologischer Coach bei der SpVgg - wird Leiter des Lizenzbereichs. Der gebürtige Bamberger hatte 1998 seine Profikarriere bei Greuther Fürth begonnen. Von 2000 bis 2002 verteidigte er beim VfL Bochum Seite an Seite mit Rouven Schröder, der 1999 vom damaligen Verbandsligisten SSV Meschede zum VfL gekommen war. "Unser Kontakt ist seitdem nie abgerissen", sagt Rouven Schröder.

Angenehmes Gespräch mit Helmut Hack

Vor wenigen Wochen hat Schröder mit Meichelbeck telefoniert und ihm zum Aufstieg der Fürther in die erste Liga gratuliert. "Zwei drei Tage später hat er mir dann gesagt, dass er sich mich gut als Koordinator in Fürth vorstellen kann", berichtet Schröder. Der gebürtige Arnsberger war natürlich sofort Feuer und Flamme. Anfang Juni stellte sich Rouven Schröder dann bei Fürth-Chef Helmut Hack vor. "Das war ein sehr angenehmes Gespräch. Wir liegen auf einer Wellenläge", sagt Schröder.

Und als Rouven Schröders alter Arbeitgeber 1.FC Nürnberg einer vorzeitigen Vertragsauflösung zugestimmt hatte, war der Weg frei für den Wechsel des Sauerländers ins Frankenland.

Frank Tischhart



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