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Klitschko noch immer empört über Rüpel Chisora

10.06.2012 | 13:08 Uhr

Wladimir Klitschko ist auch knapp vier Monate nach den skandalösen Begleiterscheinungen beim Kampf seines Bruders Witali gegen Dereck Chisora empört über das Verhalten des Briten.

Köln (SID) - Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko ist auch knapp vier Monate nach den skandalösen Begleiterscheinungen beim Kampf seines Bruders Witali gegen Dereck Chisora empört über das Verhalten des britischen Box-Rüpels. "Vom Gefühl her hätte ich Chisora ein paar reinhauen sollen. Hätte ich das getan, hätte es einen Skandal gegeben. Es war Witalis Abend, also musste ich auf die Zähne beißen", sagte Wladimir der Sonntagsausgabe der Schweizer Zeitung Blick.

Chisora hatte Wladimir vor dem Kampf Wasser ins Gesicht gespuckt, nachdem er tags zuvor Witali beim Wiegen eine Ohrfeige verpasst hatte. "Nie zuvor war ich angespuckt worden. Mein Ego war nach diesem Vorfall drei Tage lang krank", sagte Wladimir.

Dass Chisora am 14. Juli 2012 in London gegen seinen britischen Landsmann David Haye, mit dem er sich nach dem Kampf gegen Klitschko im Februar auf der Pressekonferenz eine Schlägerei geliefert hatte, boxt, hält der 36-jährige Wladimir für einen Skandal: "Ein solcher Fight darf allein schon wegen der Vorbildfunktion gegenüber der Jugend, die wir Spitzensportler haben, unter keinen Umständen stattfinden."

Nach der Schlägerei hatte der britische Boxverband BBBC Chisora die Lizenz entzogen. Der 28-Jährige hatte sich daraufhin vom luxemburgischen Verband eine neue Lizenz besorgt.

sid

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