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Schalker verbreiten vor Rückrundenstart Zuversicht

17.01.2013 | 19:26 Uhr
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Schalker verbreiten vor Rückrundenstart Zuversicht
Erstes Training auf Schalke: der Brasilianer Raffael (rechts) mit der Nummer 18, die einst José Manuel Jurado trug, mit Lewis Holtby (l.) und Klaas-Jan Huntelaar (r.).Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.   Hannover 96 liegt in der Fußball-Bundesliga zwar vier Plätze, aber nur zwei Punkte hinter dem FC Schalke 04. Die Ausrichtung der Königsblauen wird im ersten Rückrundenspiel am Freitag offensiv sein. „Wir müssen einiges aufholen“, sagt Manager Horst Heldt.

Vor dem Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga verbreiten die Verantwortlichen und Spieler des FC Schalke 04 Zuversicht und Optimismus. „Wir haben intensiv gearbeitet und können zufrieden sein, auch wenn die Ergebnisse das nicht unbedingt widerspiegeln“, sagt zum Beispiel Julian Draxler, der in der Winter-Vorbereitung zweimal auf der Zehner-Position gespielt und zweimal getroffen hat. „Natürlich funktioniert noch nicht alles zu 100 Prozent“, erklärt der 19-Jährige. „Aber wir sind auf einem guten Weg, haben viele Dinge ausprobiert.“ Erste Ergebnisse erwarten vor allem auch die Fans am Freitagabend (20.30 Uhr, live im DerWesten-Ticker), wenn Hannover 96 in der Veltins-Arena gastiert.

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Klar: Die Partie gegen das Team des ehemaligen Schalker Trainers Mirko Slomka soll nach zuletzt sechs Bundesliga-Spielen ohne Sieg – nur zwei Punkte und damit verbunden der Sturz auf Rang sieben – der Startschuss für die erneute Champions-League-Qualifikation sein. „Wir müssen einiges aufholen“, sagt Manager Horst Heldt, der insofern für Unterstützung gesorgt hat, als er Raffael von Dynamo Kiew ausgeliehen hat. Der Brasilianer absolvierte am Donnerstagnachmittag sein erstes Training am Ernst-Kuzorra-Weg und könnte gegen Hannover 96 auch schon sein Schalke-Debüt feiern.

Gesperrt: Jones und Huntelaar

Personalsorgen plagen vor dieser Freitagabend-Partie, in der Jens Keller ja auch Rot-Sünder Jermaine Jones sowie Klaas-Jan Huntelaar ersetzen muss, der im letzten Hinrunden-Spiel (1:3 gegen den SC Freiburg) die Gelb-Rote Karte gesehen hat, auch die Hannoveraner. Und sie haben in der Winterpause reagiert. „Wir haben gute Transfers getätigt, der Konkurrenzkampf in der Mannschaft ist gewachsen“, sagt Mirko Slomka, der den vom FC Arsenal ausgeliehenen Johan Djourou, der in der Elfenbeinküste geboren und Schweizer Nationalspieler ist, wohl gleich in die Abwehrzentrale beordern wird. „Wir haben mit ihm einen außergewöhnlich guten Innenverteidiger geholt“, sagt der 96-Coach, der mit seinem Team zwar vier Plätze, aber lediglich zwei Punkte (23) hinter den Königsblauen liegt.

Es ist also mehr als angemessen, Hannover 96 mit Achtung zu begegnen. „Wir respektieren die Leistungen der Hannoveraner und wissen um deren Stärken“, sagt auch Julian Draxler, der beim 2:2 im Hinspiel neben Lewis Holtby der wohl beste Schalker Spieler war. „Nichtsdestotrotz“, betont er, „treten wir vor unseren eigenen Fans in der Veltins-Arena an und wollen die drei Punkte behalten. Wir haben viel vor in der Rückserie und sind gewappnet.“

Dabei wird die Ausrichtung trotz der Forderung Jens Kellers nach weniger Gegentreffern offensiv sein. Er habe seiner Mannschaft dafür einen Plan gegeben, sagt der 42-jährige Trainer. „Mit unserer Offensiv-Qualität müssen und werden wir den Weg nach vorne suchen.“ Geleitet wird die Partie übrigens von Deniz Aytekin aus Oberasbach.

Andree Hagel

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