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Premier League und Primera Division vor Saisonbeginn

17.08.2012 | 17:36 Uhr
Premier League und Primera Division vor Saisonbeginn
Der ehemalige Dortmunder Shinji Kagawa will mit Manchester United in der Premier League nach dem Titel greifen.Foto: sid

Madrid/ London.   Am Wochenende beginnt in England und Spanien der Liga-Betrieb: Lukas Podolski will mit Arsenal London auf Titeljagd gehen. Manchester United und Shinji Kagawa haben etwas dagegen. In Spanien hielten sich die Topklubs bei den Sommertransfers zurück.

In Deutschland beginnt am Wochenende der DFB-Pokal, in England und Spanien steht bereits wieder Liga-Fußball auf dem Programm: Die Premier League und die Primera Division gehen in die neue Saison. Damit beginnt auch für manche Nationalspieler und ehemalige Bundesliga-Profis die neue Spielzeit. Vor allem der ehemalige Kölner Lukas Podolski und der Ex-Borusse Shinji Kagawa stehen in England im Fokus.

Manchester United schnappte sich Arsenals van Persie

Lukas Podolski hat nach seinem Wechsel vom Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln zum FC Arsenal gemeinsam mit Per Mertesacker die erste Meisterschaft der Gunners seit 2004 im Visier. "Ich denke, dass die beiden Klubs aus Manchester aufgrund der vergangenen Saison über allem stehen. Wenn es uns diesmal gelingt, besser in die Saison zu starten, können wir sicher oben mitmischen", sagte National-Verteidiger Mertesacker (27) im Interview mit Welt Online.

Nach dem Abgang von Torjäger Robin van Persie, der sich für eine Ablösesumme von rund 29 Millionen Euro Rekordmeister Manchester United anschloss, sollen Podolski, der zweimalige spanische Europameister Santi Cazorla (27/vom FC Malaga) und der französische EM-Teilnehmer Olivier Giroud (25/HSC Montpellier) den nötigen Offensivwirbel entfachen.

Manchester United hat sich neben dem niederländischen Nationalspieler van Persie mit dem japanischen Shootingstar Shinji Kagawa vom deutschen Meister Borussia Dortmund in der Offensive verstärkt. In der Abwehr soll der nach seinem Kreuzbandriss genesene Nemanja Vidic wieder für Stabilität sorgen.

Titelverteidiger Manchester City hielt sich zurück

Nach dem Triumph in der Champions League will der FC Chelsea auch in der Liga wieder nach ganz oben. Dafür hat der Klub des russischen Magnaten Roman Abramowitsch erneut tief in die Tasche gegriffen. Der 9,8-Millionen-Euro-Transfer von Marko Marin von Werder Bremen zu den Londonern gilt dabei noch als kleiner Fisch. Der brasilianische Nachwuchs-Stürmer Oscar, der mit der Selecao bei den Olympischen Spielen in London die Silbermedaille gewonnen hatte, spülte seinem bisherigen Arbeitgeber Internacional Porto Alegre 32 Millionen Euro in die Tasche. Der französische Mittelfeldspieler Eden Hazard vom OSC Lille kostete Chelsea gar 39,5 Millionen Euro.

Dagegen übte sich Titelverteidiger Manchester City beim Sommergeschäft in vornehmer Zurückhaltung und setzt auf eine eingespielte Truppe. Lediglich den zweimaligen englischen Nationalspieler Jack Rodwell (21) nahm der Meister unter Vertrag. Falls aber Manchesters Abteilung Attacke um den extrovertierten italienischen Vize-Europameister Mario Balotelli und die Argentinier Carlos Tevez und Sergio Aguero harmoniert, dürfte der Titel nur über die Citizens gehen.

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